Anne Frank Tag

Anmeldungen von Schulen ab sofort möglich

Das Berliner Anne Frank Zentrum in der Rosenthaler Straße Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Joko

Schulen aus ganz Deutschland können sich ab sofort zum Anne Frank Tag 2023 anmelden. Die Aktion gegen Antisemitismus und Rassismus steht in diesem Jahr unter dem Motto »Ideale«, wie das Berliner Anne Frank Zentrum am Donnerstag ankündigte. Damit erinnern Schulen um den 12. Juni - dem Geburtstag von Anne Frank - an ihre Biografie und an die Verbrechen der Nationalsozialisten.

Zeitzeugen 2022 erreichte der Aktionstag nach Angaben der Einrichtung mehr als 600 Schulen und rund 100.000 Schülerinnen und Schüler. Teilnehmende Schulen erhalten eine Plakatausstellung zum Thema sowie Lehrmaterialien und ein Zeitzeugen-Video. Die Bewerbung für die neue Aktion ist bis zum 28. Februar möglich, die Teilnahme ist unentgeltlich.

Anne Frank starb im Februar oder März 1945 mit 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Vorher hatte sie sich mit ihrer Familie mehr als zwei Jahre lang in einem Haus in Amsterdam versteckt, das heute ein Anne-Frank-Museum ist. Dort führte sie ein Tagebuch, das in mehr als 70 Sprachen übersetzt wurde. kna

Chemnitz

Gestohlener Davidstern sichergestellt

Unbekannte hatten laut Polizei in der Dauerausstellung des Lern- und Gedenkortes eine Schautafel beschädigt und den Davidstern mitgenommen

 28.09.2026

Archäologie

Hoffnung auf Latrinen - Grabung legt mittelalterliche Keller frei

Die Funde auf dem Areal der zweiten Jüdischen Gemeinde informieren über das Leben im mittelalterliche Erfurt. Zugleich geben sie Einblicke in die Stadtplanung des 13. Jahrhunderts

von Matthias Thüsing  28.09.2026

Düsseldorf

Attacke auf Juden wird Thema im Landtag NRW

Nach dem antisemitischen Angriff auf einen Juden am vergangenen Dienstag sucht die Polizei weiter nach den Tätern. Nun soll Innenminister Reul (CDU) im Innenausschuss Auskunft geben

 28.09.2026

Architektur

Von Brandenburg nach Haifa

In Finow wird ein historisches Kupfer-Haus restauriert. Einst von Walter Gropius modernisiert, zogen die mobilen, industriell gefertigten Bauten mit ihren Eigentümern bis nach Palästina

von Mark Feldon  27.09.2026

Literatur

Wenn Fiktion zur Geschichtsschreibung wird

Der israelische Bestsellerautor Dror Mishani stellte im Gespräch mit Richard C. Schneider seinen neuen Roman »Nicht« vor

von Nora Niemann  27.09.2026

München

»Ihr Licht ist nicht verloschen«

Die Frauen-Mikwe der Gemeinde trägt seit Kurzem den Namen von Rebbetzin Shoshana Brodman

von Luis Gruhler  27.09.2026

Meinung

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026

Engagement

Erstklassig, Digga!

Der Fußballverein Hannover 96 ist nun beim Projekt »Shalom, Digga« in Niedersachsen mit dabei

von Katrin Richter  24.09.2026

Kommentar

Sprecht mit uns. Nehmt uns ernst

Herr Ramelow, die jüdische Gemeinschaft, die vor Judenhass warnt, ist nicht das Problem. Antisemitismus ist das Problem - insbesondere in Ihrer Partei

von Avitall Gerstetter  24.09.2026