Unna

Neue Synagoge feierlich eröffnet

Innenraum einer Synagoge (Symbolfoto) Foto: Tobias Barniske

Die jüdisch-liberale Gemeinde im nordrhein-westfälischen Unna hat am Donnerstag offiziell ihre neue Synagoge eröffnet. An der Feier nahmen unter anderem NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU), Zentralratsvizepräsident Abraham Lehrer und Vertreter weiterer jüdischer Verbände teil. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet war angekündigt, saß aber in Paris fest, weil sein Flugzeug nicht starten konnte.

Das Gebäude, eine frühere evangelische Kirche, war in den vergangenen Monaten entsprechend den Bedürfnissen der Jüdischen Gemeinde umgebaut worden. Die 2007 gegründete Gemeinde »HaKochaw« umfasst den Angaben der Gemeinde zufolge etwa 120 Mitglieder.

SAND Bei dem Umbau in den vergangenen Monaten wurde der Estrich im Gebetssaal über Sand aus Israel aufgetragen. Khariakova lobte die bisherige Unterstützung der evangelischen und katholischen Kirche vor Ort. Sie hätten der Jüdischen Gemeinde Räume für Gebet und Gottesdienste zur Verfügung gestellt.

Laut Khariakova nutzt die Jüdische Gemeinde die Synagoge bereits seit dem Jahr 2010. Vor zwei Jahren ging es in ihren Besitz über. Der Umbau kostete 3,4 Millionen Euro. Finanziert wurde er mit Fördermitteln des Landes, Spenden sowie einem Kredit.  kna/ja

Wajechi

Wenn Taten Segen bringen

Wie jeder einzelne Mensch durch sein Tun Engel erschaffen kann

von Vyacheslav Dobrovych  02.01.2026

Talmudisches

Sorge dich nicht!

Was unsere Weisen über den Umgang mit Angst und innerer Unruhe lehren

von Detlef David Kauschke  02.01.2026

Begegnung

»Ich sehe keinen Gegensatz zwischen Toralernen und dem Militärdienst«

Die politische Lage in Israel wirft viele halachische Fragen auf. Rabbiner Ofer Livnat versucht, differenzierte Antworten zu geben

von Peter Bollag  02.01.2026

Neujahr

Am achten Tag

Auch Jesus wurde beschnitten – für die Kirchen war das früher ein Grund zum Feiern

von Rabbiner Walter Rothschild  01.01.2026 Aktualisiert

Brauch

Was die Halacha über Silvester sagt

Warum man Nichtjuden am 1. Januar getrost »Ein gutes neues Jahr« wünschen darf

von Dovid Gernetz  01.01.2026

Tradition

Jesus und die Beschneidung am achten Tag

Am 1. Januar wurde Jesus beschnitten – mit diesem Tag beginnt bis heute der »bürgerliche« Kalender

von Rabbiner Jehoschua Ahrens  01.01.2026 Aktualisiert

Meinung

Wer Glaubenssymbole angreift, will Gläubige angreifen

Egal ob abgerissene Mesusot, beschmierte Moscheen oder verwüstete Kirchen: Politik und Religion werden zurzeit wieder zu einem hochexplosiven Gemisch. Dabei sollte man beides streng trennen

 29.12.2025

Umfrage

Studie: Deutsche vertrauen Zentralrat der Juden signifikant mehr als der christlichen Kirche und dem Islam

Die Ergebnisse, die das Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag des »Stern«, RTL und n-tv vorlegt, lassen aufhorchen

 23.12.2025

Essay

Chanukka und wenig Hoffnung

Das hoffnungsvolle Leuchten der Menorah steht vor dem düsteren Hintergrund der Judenverfolgung - auch heute wieder

von Leeor Engländer  21.12.2025