Ukraine

»Kommt nicht nach Uman!«

Vor der Pandemie pilgerten an Rosch Haschana bis zu 40.000 Juden an das Grab des Rabbiners Nachman von Bratzlaw (Archivbild). Foto: imago

Die ukrainische Regierung bittet Juden in aller Welt, an Rosch Haschana nicht nach Uman zu reisen. Kiews Botschafter in Israel, Yevgen Korniychuk, erklärte am Donnerstag per Facebook: »Aus Sorge um das Leben und Wohlergehen der Besucher der Ukraine und angesichts des offensichtlichen russischen Krieges in unserem Land können wir trotz aller Bemühungen die Sicherheit der Pilger nicht garantieren und lassen Touristen und Besucher derzeit nicht in die Ukraine einreisen.«

Jedes Jahr pilgern Zehntausende Juden zum jüdischen Neujahrsfest in die zentralukrainische Stadt Uman, wo sich das Grab von Rabbi Nachman von Bratzlav befindet.

GEBETE Korniychuk bat potenzielle Pilger, für das Ende des Krieges zu beten. »Ihre Gebete sind uns wichtig. Bitte beten Sie, dass vor Rosch Haschana der Krieg in der Ukraine, der aufgrund der offenkundigen und grausamen russischen Aggression ausbrach, zu Ende geht, und beten Sie für den Sieg der Ukraine«, schrieb er.

»Wir hoffen, dass die Gebete erfüllt werden und dass die Ukraine wieder ein Land sein wird, das großzügig Besucher aus Israel empfängt, insbesondere Juden, die in die Ukraine kommen, um die Gräber der Gerechten zu besuchen.« ja

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