Niedersachsen

Jüdischer Friedhof in Wolfsburg mit Ewigkeitsruherecht

Gedenken auf einem jüdischen Friedhof (Symbolfoto) Foto: imago

Auf dem Wolfsburger Nordfriedhof entsteht im östlichen Teil auf etwa 2300 Quadratmetern Fläche ein jüdischer Friedhof. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die Stadt Wolfsburg und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, der die Fläche erwarb und nun eigenständig verwalten könne, wie die Stadt am Montag mitteilte.

»Eine scheinbar never ending story wird endlich gut«, sagte Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes. »Die Jüdische Gemeinde in Wolfsburg verfügt nun über einen Friedhof in eigener Zuständigkeit und das Ewigkeitsruherecht für jeden hier Bestatteten ist damit gewährleistet.« Bereits im Februar 2017 wurde auf einem kleinen Teil der Fläche ein Jüdisches Grabfeld für etwa 20 Grabstellen geplant und eingerichtet.

Die Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration, Iris Bothe, betonte, die Integration des Jüdischen Friedhofs als Bestandteil des Nordfriedhofs sei ein wichtiges Zeichen für religiöse Vielfalt und das friedliche Miteinander – insbesondere in der aktuellen Zeit. dpa

Israel

In Deboras Fußstapfen

Seit 2018 versuchen Frauen, an den Halacha-Prüfungen des Oberrabbinats teilzunehmen. Nun ist es ihnen gelungen

von Sophie Goldblum  08.05.2026

Talmudisches

Die Zahl 80

Was unsere Weisen über die wahre Stärke im Alter lehren

von Avi Frenkel  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Essay

Brandbeschleuniger Hass auf Israel: Der Gesetzgeber darf nicht länger wegschauen

Wer auf unseren Straßen »Tod Israel« ruft, kann bislang in der Regel ohne strafrechtliche Konsequenzen bleiben. Das zermürbt die Demokratie

von Volker Beck  07.05.2026

Medien

Worte wiegen schwer

Was dürfen Journalisten? Auch Pressekodex und Gesetz kennen Grenzfälle. In der jüdischen Ethik wirft der Chafetz Chaim einen interessanten Blick auf die Frage, was an die Öffentlichkeit gehört

von Mascha Malburg  07.05.2026

Behar–Bechukotaj

Vom Joch befreit

Wie der Ewige seinem Volk die Last der Unterdrückung nimmt

von Rabbiner Avraham Radbil  07.05.2026

Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

von Philipp Peyman Engel  07.05.2026

Interview

Josef Schuster: »Juden und Muslime sind keine Erzfeinde«

Bald startet der Katholikentag in Würzburg. Mit dabei: der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster. Welche Tipps er für Gäste hat - und wie er auf Juden, Christen und Muslime in aufgeheizten Zeiten blickt

von Leticia Witte  06.05.2026

Meinung

Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

von Jacques Abramowicz  05.05.2026 Aktualisiert