Religion

Jüdische Verbände schicken Grüße zum Ramadan

Vertieft ins Gebet: Muslime am Ramadan Foto: imago

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hat Muslimen ihre besten Wünsche zum Ramadan übermittelt. »Diese Zeit bietet in unserer schnelllebigen Welt eine Möglichkeit, sich mit sich selbst und den Mitmenschen auseinanderzusetzen, wie es im Alltag sonst kaum möglich ist«, erklärte Präsident Uwe Becker am Donnerstag in Berlin.

Becker fügte hinzu: »Gleichzeitig weist diese Tradition auch auf ein gemeinsames Element der monotheistischen Weltreligionen hin und macht deutlich, dass wir uns öfter mit den verbindenden Elementen unserer Kulturen und Traditionen beschäftigen sollten, als mit der Frage, was uns trennt.«

Weiter sagte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, dass Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, »in dem Juden, Christen und Muslime ihren Glauben frei und offen praktizieren können, was in der öffentlichen Wahrnehmung und der medialen Berichterstattung leider viel zu oft in den Hintergrund tritt.«

Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland sowie das jüdisch-muslimische Dialogprojekt «Schalom Aleikum» gratulierten der muslimischen Gemeinschaft. Der Fastenmonat Ramadan, eine der fünf zentralen Säulen der islamischen Religion, beginnt in diesem Jahr in Deutschland am 24. April und dauert bis zum 23. Mai.  kna/ja

Talmudisches

Auf dem Friedhof

Was ein frommer Mann beim Belauschen zweier Mädchenseelen hörte

von Rabbiner Avraham Radbil  30.10.2020

Lech Lecha

Held des Glaubens

Awrahams besonderer Charakter trug dazu bei, dass der Ewige ihn zum Vater vieler Völker erwählte

von Rabbiner Salomon Almekias-Siegl  30.10.2020

Bad Nauheim/Dresden

Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an Merkel verschoben

Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wollen Zeremonie 2021 nachholen

 29.10.2020

Ausstellung

Eva, Lilith und das Mondlicht

Das Jüdische Museum Frankfurt zeigt eine Schau zur weiblichen Seite Gottes

von Raquel Erdtmann  29.10.2020

Rabbiner Jonathan Sacks

Aufruf zur Kurskorrektur

In seinem neuen Buch warnt er vor einer Gefährdung der liberalen Demokratie – und zeigt Auswege auf

von Yizhak Ahren  29.10.2020

Religion

»Die Toleranz ist größer geworden«

Rabbiner Pinchas Goldschmidt über interreligiösen Dialog und die Entwicklung in Saudi-Arabien und den Golfstaaten

von Michael Thaidigsmann  29.10.2020

Berlin

Rabbiner beklagen Druck auf Religionsfreiheit in Europa

Generalsekretär der Europäischen Rabbinerkonferenz Gady Gronich nennt die weltweite Lage »besorgniserregend«.

 29.10.2020

Corona-Maßnahmen

Derzeit keine Verschärfungen bei Gottesdiensten geplant

Merkel weist darauf hin, »dass unbedingt die Hygieneregeln eingehalten werden müssen«

 29.10.2020

Berlin

Abraham Geiger Kolleg holt Rabbinerordination nach

Max Feldhake erhielt am Donnerstag seine Smicha in der Synagoge Rykestraße

 30.10.2020 Aktualisiert