Koschere Handys

Bis zu 350 Euro pro Anruf an Schabbat

Die Schabbatzeiten im Auge zu behalten, empfiehlt sich auch bei der Handy-Nutzung Foto: picture alliance / imageBROKER

Koscher, aber teuer: Weil sie ihre Handys am Schabbat benutzt haben, sind mehreren strengreligiösen Juden in Israel beträchtliche Kosten entstanden. Entsprechende Geldstrafen seien Teil der rabbinischen Anforderungen für ein als koscher geltendes Mobiltelefon, erklärte das Unternehmen Rami Levy Communications am Dienstag. Die Zeitung »Jediot Acharonot« berichtete von mehreren Fällen, in denen Nutzern bis zu 350 Euro pro Anruf berechnet wurden.

Der Anbieter verwies auf die Vertragsbedingungen, zu denen hohe Gebühren für eine Nutzung während der Schabbat-Ruhe und an Feiertagen gehören. Dies entspreche den Vorgaben des jüdischen Religionsgesetzes (Halacha). Dieses regelt auch die Nutzung von elektronischen Geräten. Für Notfälle gelten Ausnahmen. Allerdings wird das Beenden eines Notrufs als unnötige Handlung angesehen. So sollen die hohen Kosten in einigen Fällen dadurch entstanden sein, dass der Anrufer am Ende des Gesprächs nicht die Beenden-Taste drückte. kna

Zeugnisse

Mit ganz viel Liebe

Wie sollen Eltern mit schlechten Noten ihrer Kinder umgehen? Zum Schuljahresende sucht ein Pädagoge und Vater Antworten in den jüdischen Schriften

von Rabbiner Moshe Pitimaschwili  18.07.2024

Streaming

»Shtisel« auf ARTE zu sehen

Alle drei Staffeln werden noch diese Woche online verfügbar sein

von Imanuel Marcus  17.07.2024

Einblicke

Umfrage: Viele Juden in der EU haben Angst - und verstecken ihre Identität

Nach den vorliegenden Daten weicht auch Deutschland nicht vom negativen Trend ab

 15.07.2024

Berlin

Zentralrat warnt vor muslimischem Judenhass und Rechtsextremen

»Wir müssen ohne Scheuklappen gegen muslimischen Antisemitismus vorgehen«, sagt ein Sprecher

 15.07.2024

Chukat

Erinnerung an einen Fehler

Gott befahl Mosche, eine Schlange aus Kupfer herzustellen. Was verbarg sich hinter diesem Auftrag?

von Rabbiner Bryan Weisz  12.07.2024

Talmudisches

Verdauung

Was die antiken Weisen über Mittel gegen Durchfall und Verstopfung lehrten

von Rabbinerin Yael Deusel  12.07.2024

Hamburg

Verträge mit Muslimen und Aleviten bleiben bestehen

Nach zweijähriger Bewertung setzt die rot-grüne Landesregierung weiter auf Kooperation

 11.07.2024

Glaube

»Bitte, G’tt, mach, dass er trifft!

Bei der EM liegt dem zitternden Fan auch mal ein Stoßgebet auf den Lippen. Ist das zu banal?

von Rabbiner David Kraus  11.07.2024

Philosophie

Erkenntnis und Erfahrung

In seiner Abschiedsvorlesung an der Universität Potsdam sprach Christoph Schulte über Gottesliebe als wichtigste Mizwa

von Ayala Goldmann  11.07.2024