Jerusalem

Angehörige israelischer Geiseln hoffen auf päpstliche Hilfe

Papst Franziskus Foto: picture alliance / abaca

Die Familien der nach Gaza entführten Geiseln haben sich erneut an den Papst gewandt. In einem Brief äußern sie die Hoffnung, dass das anhaltende Engagement des Kirchenoberhaupts und seine »moralische Stimme« zur Freilassung aller entführten Israelis beitragen möge, teilte das Forum der Geisel- und Vermisstenfamilien am Donnerstag mit.

Darin dankten sie Franziskus zugleich für seinen bisherigen Einsatz. Ein israelischer Gesundheitsexperte überbrachte das Schreiben demnach persönlich.

Papst Franziskus hatte seit dem Angriff der islamistischen Hamas vom 7. Oktober wiederholt die Freilassung der Entführten gefordert. Zuletzt am Sonntag hatte er die politisch Verantwortlichen in Israel und Gaza eindringlich zu einem umgehenden Waffenstillstand aufgerufen.

Freilassung und Hilfslieferungen

Das Feuer in Gaza und der gesamten Region müsse eingestellt werden, die Geiseln der islamistischen Terrorgruppe Hamas freigelassen und die Zivilbevölkerung in Gaza sicheren Zugang zu humanitären Hilfslieferungen erhalten. Im November hatte Papst Franziskus sowohl Angehörige israelischer Hamas-Geiseln wie Verwandte von in Gaza lebenden Palästinensern getroffen.

134 der insgesamt rund 240 entführten Geiseln befinden sich nach israelischen Angaben weiterhin in der Gewalt der Hamas-Terroristen im Gazastreifen. Mindestens 28 von ihnen wurden inzwischen für tot erklärt. kna

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