Zentralrat

Geschäftsführer Daniel Botmann im Amt bestätigt

Zentralratsgeschäftsführer Daniel Botmann Foto: Thomas Lohnes/Zentraltrat der Juden

Zentralrat

Geschäftsführer Daniel Botmann im Amt bestätigt

Der Jurist wurde für weitere fünf Jahre wiedergewählt

 29.06.2020 11:51 Uhr

Daniel Botmann bleibt Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland. Das Direktorium mit den Vertretern der Mitglieds- und Landesverbände bestätigte am Sonntag den 36-jährigen Juristen als Verwaltungschef der Organisation für weitere fünf Jahre. Der Trierer bekleidet das Amt seit 2014.

ENGAGEMENT Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, würdigte das »große Engagement« des Geschäftsführers. »In den kommenden Jahren werden wir mit Herrn Botmann unsere politische Arbeit und unseren Einsatz für die jüdischen Gemeinden weiter ausbauen«, so Schuster.

Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, würdigt das große Engagement des Geschäftsführers.

Botmann sagte, er freue sich sehr, in seinem Amt weiterzumachen. »In den vergangenen Jahren haben wir die Angebote des Zentralrats erheblich ausgebaut und im Rahmen der politischen Arbeit vieles erreicht. Es gibt aber noch viel zu tun.«

TRIER Daniel Botmann wurde in Tel Aviv geboren und wuchs in Trier auf. In der Moselstadt studierte er Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre und war nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts tätig.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

2013 erhielt Botmann einen Lehrauftrag für Verfassungs- und Staatsorganisationsrecht an der Universität des Saarlandes. Von 2005 bis 2011 war er stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz. ja

Berlin

Mehr Straftaten gegen Gedenkstätten im vergangenen Jahr

Sachbeschädigung, Volksverhetzung, Diebstahl, Hausfriedensbruch: Die Zahl der Straftaten in und gegen Gedenkstätten ist im vergangenen Jahr gestiegen

 11.05.2026

Brüssel

EU beschließt Sanktionen gegen Israel

Die Europäische Union hat eine politische Einigung für Strafmaßnahmen gegen israelische Siedler erzielt

von Michael Thaidigsmann  11.05.2026 Aktualisiert

Stuttgart/Ulm

Antrags-Scharmützel im Prozess um Angriff auf israelische Rüstungsfirma

Die Verteidigung geht im Prozess um den Angriff auf das Unternehmen Elbit weiter auf Konfrontation zur Richterin. Die Verlesung der Anklage lässt auf sich warten

 11.05.2026

Iran-Krieg

440 Kilo Uran: Zentraler Streitpunkt mit dem Iran

Es dürfte tief unter der Erde in zwei Atomanlagen lagern. Der Verbleib des hoch angereicherten Urans bleibt Hauptkonflikt mit Teheran

 11.05.2026

Wien

Eurovision-Fans werfen EBU unfairen Umgang mit Israel vor

Der Hintergrund ist diesmal eine Werbekampagne der israelischen Rundfunkanstalt KAN für den Sänger Noam Bettan und dessen Beitrag »Michelle«

 11.05.2026

Berlin

Jüdische Gemeinde übt massive Kritik an Antisemitismus-Papier der Linken

Der Gemeinde-Vorsitzende Gideon Joffe bezeichnet das Konzept der Partei als »feige« und spricht von einem »Feigenblatt«

 11.05.2026

Brandenburg

Rechtsextremistische AfD gewinnt erstmals bei Bürgermeisterwahl

In Zehdenick zieht der AfD-Kandidat René Stadtkewitz mit deutlichem Vorsprung ins Rathaus ein. Für seine Partei ist es der erste Sieg bei einer Bürgermeisterwahl in diesem Bundesland

 11.05.2026

Nahost

Drohnenangriffe in Golfstaaten verschärfen Spannungen mit Iran

Die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Kuwait melden Drohnenattacken, Süd-Korea einen Angriff auf ein ziviles Schiff in der Straße von Hormus

 11.05.2026

Washington D.C.

Trump weist iranisches Angebot zurück

Die Antwort des Teheraner Regimes auf einen Vorschlag der USA sei »völlig inakzeptabel!«, schreibt der amerikanische Präsident

 11.05.2026