Berlin/Westjordanland

Zentralrat der Juden verurteilt Gewalt durch Siedler

Das Leo-Baeck-Haus in Berlin ist der Hauptsitz des Zentralrats der Juden. Foto: Marco Limberg

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat einen Vorfall im Westjordanland verurteilt, bei dem extremistische, israelische Siedler eine Gruppe internationaler Aktivisten im Westjordanland angegriffen haben sollen.

»Wir verurteilen den gewalttätigen Übergriff radikaler Israelis auf Palästinenser und ausländische Aktivisten, unter ihnen deutsche Staatsbürger«, so der Zentralrat. »Dieser Angriff muss nun juristisch verfolgt werden.«

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Aktivisten hatten palästinensischen Bewohnern bei der Ernte in ihren Olivenhainen geholfen. Auf einem Video, das in sozialen Medien verbreitet wurde, ist zu sehen, wie mehrere maskierte Männer versuchen, mit Stöcken auf die Beteiligten einzuschlagen.

Lesen Sie auch

Die Angegriffenen rufen immer wieder »Stop!«, was die Angreifer jedoch nicht aufhält. Die Attacke fand außerhalb von Ortschaften auf einem schmalen Weg in der Landschaft statt. Den Streitkräften (IDF) zufolge endete der Angriff erst, als herbeigerufene Soldaten Warnschüsse in die Luft abgaben.

Zuvor hatte schon der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, den Angriff verurteilt. im

Krieg

1900 getötete Soldaten und Kommandeure im Iran: Israel setzt Angriffe gegen das Mullah-Regime fort

Die Lage im Überblick

 10.03.2026

Diplomatie

Iran und Ukraine: So verlief das Gespräch zwischen Trump und Putin

Die Hintergründe

 09.03.2026

Nahost

Trump: Iran-Krieg »so gut wie beendet«

Seit gut einer Woche dauert der Iran-Krieg nun an. US-Präsident Trump hatte zuletzt eine Dauer von vier bis fünf Wochen Dauer in Aussicht gestellt. Die Offensive könnte wohl auch deutlich kürzer ausfallen

 09.03.2026

Women’s Asian Cup

Trump fordert von Australien Asyl für iranische Fußballerinnen

Die Spielerinnen hatten sich vor dem Anstoß im Robina Stadium geweigert, die iranische Nationalhymne zu singen

 09.03.2026

Hildburghausen

Zahlreiche Rechtsrock-Konzerte im thüringischen Brattendorf

Ein Gasthaus im südthüringischen Brattendorf ist zu einem Treffpunkt der Neonazi-Szene geworden

 09.03.2026

Moskau

Putin sichert Mojtaba Chamenei Russlands Unterstützung zu

Russland sieht sich traditionell als enger Partner des Iran. Der Kremlchef wünscht dem neuen Obersten Führer Mut, Gesundheit und Kraft

 09.03.2026

Beirut

Israel setzt Angriffe im Libanon fort

Immer wieder erschüttern Explosionen die Vororte der libanesischen Hauptstadt. Ein Ende der durch neue Angriffe der Hisbollah verursachten Eskalation ist nicht in Sicht

 09.03.2026

Gaziantep

Türkei: NATO fängt Geschoss im türkischen Luftraum ab

Trümmer des Geschosses fallen auf türkischen Boden. Es ist nicht das erste Mal

 09.03.2026

Berlin

Zweifel an Angriff auf Neuköllner Schulleiter – Ermittlungen richten sich nun gegen ihn selbst

Ein Überwachungsvideo vom U-Bahnhof Rathaus Neukölln wirft Fragen auf. Angaben von Hudhaifa Al-Mashhadani hatte angegeben, angegriffen worden zu sein

 09.03.2026