Berlin

Zentralrat bestürzt über Raketenangriff

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: Thomas Lohnes/ZR

Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist zutiefst bestürzt über den massiven Raketenbeschuss durch die Hamas und den Islamischen Dschihad, dem Israel ausgesetzt ist. In einer Mitteilung am Mittwoch hieß es: »Die Angriffe der palästinensischen Terrororganisationen haben bereits mehrere Verletzte gefordert. Bei einem Raketenangriff auf einen israelischen Kindergarten ist nur durch viel Glück niemand verletzt worden.«

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, sagte: »Das menschenverachtende Vorgehen der Hamas und des Islamischen Dschihad ist unerträglich. Die Terroristen zeigen deutlich, dass sie keinen Frieden mit Israel wollen und weiterhin die Vernichtung Israels als Ziel haben.«

Geisel Für ihre Zwecke nehme die Hamas ihre eigene Bevölkerung als Geisel, so Schuster weiter. Israel müsse jetzt alles tun, um seine Bürger zu schützen: »Wir appellieren an die Bundesregierung, endlich wirksam gegen die Hamas vorzugehen. Vor allem die Verwendung von UN- und EU-Hilfsgeldern an palästinensische Organisationen muss kritisch überprüft werden. Hier darf es keine falsche Toleranz geben«, unterstrich der Zentralratspräsident. ja

Diether Dehm

Nach Auftritt mit Höcke

Strafbefehl gegen Diether Dehm wegen SA-Parole

Björn Höcke wurde wegen der Verwendung der Parole »Alles für Deutschland« bereits rechtskräftig verurteilt. In einem Interview mit dem AfD-Mann wiederholte der frühere Linken-Politiker Diether Dehm diese Worte und soll dafür nun 9000 Euro zahlen

 20.10.2026

Reaktionen

Ein Hausmeister für die Mullahs

Die Bundesregierung habe zu lasch auf die iranischen Mordkomplotte in Deutschland reagiert, finden jüdische und pro-israelische Organisationen. Sie fordern tiefgreifende Konsequenzen

von Stefan Laurin  20.10.2026

Würzburg

Zentralratspräsident Josef Schuster kandidiert erneut

Der Würzburger Internist will auf der Ratsversammlung des Zentralrats der Juden am 29. November für weitere vier Jahre antreten

 20.10.2026 Aktualisiert

Vereinte Nationen

Wer finanziert die Arbeit der UN-Berichterstatter?

Die Genfer NGO UN Watch hat einen Bericht vorgelegt, der die Zuwendungen an rund 140 unabhängige Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen unter die Lupe nimmt. Auf Platz 3 der Liste: Francesca Albanese

von Michael Thaidigsmann  20.10.2026

Israel

»So wollte ich nicht sterben«

Der indische Kapitän des »Fly Dubai«-Fluges schildert erstmals ausführlich, was genau sich an Bord abspielte

 20.10.2026

Washington D.C.

Vance gibt keine Wahlempfehlung für Netanjahu ab

Im Gegensatz zu seinem Chef Donald Trump sieht der amerikanische Vizepräsident von einer Unterstützung des israelischen Ministerpräsidenten ab. Warum?

 20.10.2026

Nach Spionage-Urteil

Deutscher Botschafter im Iran einbestellt

Dem Diplomaten solle der starke Protest des Iran übermittelt werden, heißt es. Kurz zuvor hatte das Auswärtige Amt den iranischen Botschafter einbestellt

 20.10.2026

Gießen

Staatsanwaltschaft klagt AfD-Politiker wegen NS-Parole an

Bei seiner Bewerbungsrede für den Vorstand der AfD-Jugendorganisation soll Kevin Dorow eine Parole der Hitlerjugend verwendet haben. Nun muss ein Gericht über die Anklage entscheiden

 20.10.2026

Luftwaffenstützpunkt Ovda

Hegseth trifft Netanjahu bei unangekündigtem Israel-Besuch

Wenige Tage vor der israelischen Wahl ging es bei dem Geheimtreffen wohl um das weitere Vorgehen gegen das Mullah-Regime in Teheran

 20.10.2026