Meinung

Vorsicht, Chance!

Nach Siemens, Allianz und Linde hat nun auch ThyssenKrupp seine Handelsbeziehungen mit Iran abgebrochen. Deutschlands größter Stahl‐ und Rüstungsproduzent reagiert auf ein Gesetz, das im Juli in den USA erlassen wurde: Wer mit Iran Geschäfte macht, darf nichts in die Vereinigten Staaten verkaufen. Washington will Exporte unterbinden, die Teheran beim Bau der Atombombe helfen könnten. Darf sich die Bundesregierung nun, da die großen deutschen Player ihre Hände vom Mullah‐Staat lassen, beruhigt zurücklehnen? Nein, gerade jetzt müssen die Exporte genau kontrolliert werden. Denn nicht nur russische und chinesische Unternehmen versuchen, die Leerstellen zu füllen. Auch manche Mittelständler aus Franken oder Württemberg reiben sich die Hände, weil sie in Persien dicke Geschäfte wittern. Amerikas Gesetze sind ihnen egal, denn über den großen Teich verkaufen sie ohnehin nichts. Ihnen gilt es jetzt, auf die Finger zu klopfen: Hände weg von Teheran!

Bundestag

Antrag für bessere Renten jüdischer Zuwanderer abgelehnt

Bei diesem komplexen Thema gebe es keine einfache Antwort, argumentiert die Große Koalition

 21.02.2019

Nachrichten

Labour, NPD, Finkielkraut

Kurzmeldungen aus Politik

 21.02.2019

Gesellschaft

Solidarisiert euch!

Juden selbst müssen sich stärker an politischen Prozessen beteiligen und antidemokratischen Positionen widersprechen

von Marina Chernivsky  21.02.2019