Berlin

»Unglaublicher Blödsinn«

Anti-Corona-Demonstration in der Frankfurter Innenstadt Foto: imago

Der Berliner Extremismusforscher Uffa Jensen hat die Verwendung von »Judensternen« mit der Aufschrift »Ungeimpft« und andere Holocaust-Bezüge auf Demonstrationen gegen Corona-Einschränkungen als unglaublichen Blödsinn kritisiert.

»Ich sah vor Kurzem ein Bild, wo der Virologe Christian Drosten mit dem Nazi-Schlächter Josef Mengele gleichgesetzt wurde«, sagte Jensen der Tageszeitung »Neues Deutschland« (Samstag). Dies sei »Verharmlosung des Holocaust, eine extreme Beleidigung und wahrscheinlich strafbar«.

OPFER Durch den sogenannten Judenstern stilisierten sich die Demonstranten zum ultimativen Opfer, »das künftig das Unrecht erleiden könnte, geimpft und damit körperlich verletzt zu werden«. Dies legitimiere zum vorauseilenden Zorn gegen die Schuldigen. »So soll ein politisch potentes Gefühl produziert werden«, sagte der stellvertretende Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung.

Zugleich betonte Jensen, diese Demonstrationen seien erlaubt und für eine Demokratie wichtig: »Und dafür ist nicht relevant, ob ich mit den Inhalten einverstanden bin. Wir sollten Protest immer auch als ein drängendes Verlangen nach Debatten auffassen«, so der Extremismusforscher. epd

Berlin

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Berlin

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Gutachten

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7. Oktober

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Recht

Gute Absicht, falsche Umsetzung

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Initiative

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Josef Schuster

Berlin

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Magdeburg

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Berlin

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