Social Media

Twitter blockiert Account der »Jüdischen Allgemeinen«

Zeitung soll gegen Regeln »zum Veröffentlichen von irreführenden Informationen zu Wahlen« verstoßen haben

 13.05.2019 13:06 Uhr

In einer automatischen Mitteilung des Onlinedienstes heißt es, dass der Account der Zeitung vorübergehend eingeschränkt wird. Foto: JA/Screenshot

Zeitung soll gegen Regeln »zum Veröffentlichen von irreführenden Informationen zu Wahlen« verstoßen haben

 13.05.2019 13:06 Uhr

Twitter hat den Account der Jüdischen Allgemeinen vorübergehend für diverse Funktionen gesperrt. In einer automatischen Mitteilung des Onlinedienstes hieß es, man habe gegen die Regeln »zum Veröffentlichen von irreführenden Informationen zu Wahlen« verstoßen.

AFD Anlass soll eine am Sonntag verbreitete Twitter-Meldung »Warum Israels Botschafter Jeremy Issacharoff auf Gespräche und Treffen mit der AfD verzichtet« sein. Der Tweet wies auf einen Artikel im Online-Angebot der Jüdischen Allgemeinen über ein mit der Deutschen Presse-Agentur geführtes Interview des israelischen Botschafters hin.

Seit der Sperrung der Account-Funktionen kann die Jüdische Allgemeine keine Tweets mehr verbreiten. Nachfragen bei Twitter blieben bislang unbeantwortet. Dazu sagt der Online-CvD der Jüdischen Allgemeinen, Philipp Peyman Engel: »Dass Twitter antisemitische Hasstweets duldet, aber Nachrichten der einzigen jüdischen Wochenzeitung Deutschlands sperrt, ist für uns absolut unverständlich.«  ja

Jom Kippur

Ein Jahr danach

Persönliche Betrachtungen einer Überlebenden des Synagogen-Anschlags von Halle

von Anastassia Pletoukhina  24.09.2020

Richard Herzinger

Eine gefährliche Illusion

Russlands Komplizenschaft mit dem Iran trägt dazu bei, dass dieser Israels Sicherheit weiterhin massiv bedrohen kann

von Richard Herzinger  24.09.2020

Yael Dinur

Tierwohl: Zeit zur Umkehr

Die Corona-Pandemie sollte uns vor Augen führen, dass wir etwas ändern können und müssen

von Yael Dinur  24.09.2020

Einspruch

Empörung ist der falsche Ansatz

Michael Rubinstein hält Prävention für die geeignete Maßnahme gegen Rechtsextremismus bei der Polizei

von Michael Rubinstein  24.09.2020

Halle-Prozess

Opfer schildern Begegnung mit Halle-Attentäter

Mehrere Zeugen erheben Vorwürfe gegen die Polizei

 23.09.2020

Rechtsextremismus

Rechtsextreme Polizisten: Auschwitz Komitee fordert Untersuchung

Heubner: »Es sind längst keine Einzelfälle mehr«

 23.09.2020

Justiz

Halle Prozess: »Der Notruf glaubte uns zuerst nicht«

Zeugin: »Dass mein Mann verblutete, hat der Notruf gar nicht richtig wahrgenommen«

von Franziska Höhnl  23.09.2020

UN

»Israels schmutzige Hand«: Erdogan hetzt erneut gegen den jüdischen Staat

Israels UN-Vertreter Gilad Erdan verlässt unter Protest den Sitzungssaal

 23.09.2020

Berlin

Bundesregierung: Keine Prüfungen an Rosch Haschana und Jom Kippur

Religionsbeauftragter Grübel: »Die Lösung ist einfach und liegt bei den Hochschulen selbst«

 23.09.2020