Sachsen

Trotz antisemitischer Vorfälle: Leipziger Friedenspreis geht an »Handala«-Gruppierung

Pro-palästinensische Kundgebungen leisten oft antisemitischen Vorfällen Vorschub Foto: picture alliance/dpa

In Leipzig findet an diesem Samstag im Rahmen der bundesweiten Ostermärsche eine Kundgebung statt. Unter dem Motto »Leipzig will Frieden« soll »ein Zeichen für Abrüstung, Diplomatie und friedliche Konfliktlösung« gesetzt werden, wie das Bündnis »Leipzig gegen Krieg« am Mittwoch mitteilte. Zudem werde der »Leipziger Friedenspreis« verliehen. Die Aktion ist umstritten.

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Ausgezeichnet wird in diesem Jahr laut dem Bündnis »Leipzig gegen Krieg« die Leipziger Gruppe »Handala«. Die »pro-palästinensische« Gruppierung war zuletzt wegen mehrerer antisemitischer Vorfälle in die Kritik geraten. Unter anderem hatte es im Umfeld einer von ihr organisierten Demonstration gegen den Gaza-Krieg Angriffe auf Medienschaffende gegeben.

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Kritik übt das Bündnis »Leipzig gegen Krieg« an der Politik der Bundesregierung, etwa den Einsatz von Finanzmitteln für Rüstung und Militär. In dem Aufruf zum Ostermarsch wird der »Krieg gegen Gaza« benannt, nicht aber der terroristische Angriff der palästinensischen Terrororganisation Hamas auf Israel. epd

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