München

Syrer randalieren vor Jüdischem Museum und spucken auf Fotos von Hamas-Geiseln

Jüdisches Museum und Jüdische Hauptsynagoge »Ohel Jakob« Foto: imago images/imagebroker

In München haben am Samstagabend drei Syrer vor dem Jüdischen Museum randaliert und Bilder von Geiseln der Hamas sowie von getöteten israelischen Soldaten bespuckt. Wie die »Süddeutsche Zeitung« berichtet, sollen zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Israelitischen Kultusgemeinde versucht haben, die Täter festzuhalten. Dabei soll einer der Männer, ein 19-Jähriger, einen der Mitarbeiter getreten und dann ein Messer gezückt haben.

Mehrere Polizeibeamte, die zum Objektschutz des Jüdischen Zentrums abgestellt waren, das sich neben dem Museum am Jakobsplatz befindet, bemerkten den Vorfall und schritten ein. Sie alarmierten außerdem die Einsatzzentrale. Innerhalb kurzer Zeit waren mehr als 30 Beamte vor Ort. Erst, als sowohl die Polizei als auch die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes gedroht hatten, von ihren Schusswaffen Gebrauch zu machen, ließ der 19-Jährige das Messer fallen.

Der junge Mann und die beiden anderen Syrer (20 und 31 Jahre alt), wohnen laut Polizei in Österreich. Gegen sie wird nun wegen Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ermittelt.

Das Verfahren wurde am Montag von Oberstaatsanwalt Andreas Franck, dem Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Justiz, übernommen. ja

Beirut

Israel: Haben hochrangigen Hisbollah-Kommandeur getötet

Im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Terrororganisation ist keine Deeskalation in Sicht. In der Nacht trifft ein heftiger israelischer Angriff erneut Ziele in Beirut

 01.04.2026

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gutachten missverstanden: Bundestagsdienst bewertet Iran-Angriffe nicht abschließend

Laut Medienberichten hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages den Iran-Krieg als völkerrechtswidrig eingeordnet. Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« widerspricht in einer Analyse dieser Darstellung nun

 01.04.2026

Frankfurt am Main

Jüdische Filmtage: Kino kündigt Kooperation, Organisatoren üben scharfe Kritik

Die Jüdische Gemeinde sieht »faktisch eine Kapitulation vor antisemitischem Druck«, während die Astor Film Lounge ihre Entscheidung verteidigt

von Imanuel Marcus  01.04.2026

Dresden/Leipzig

Hitlergruß: Urteil gegen Melanie Müller ist rechtskräftig

Das Urteil gegen die Schlagersängerin wegen des Zeigens des Nazigrußes ist rechtskräftig. Warum sie die Revision zurückzieht und was das für sie bedeutet

 01.04.2026

Pessach

Preis der Freiheit

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung entstehen nicht von allein. Sie müssen erstritten, manchmal sogar erkämpft werden

von Josef Schuster  01.04.2026

Berlin

»Arrogante Belehrungen«: Israelische Botschaft kritisiert Castellucci scharf

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung übt Kritik an der Jerusalemer Regierung für die Ausweitung der Todesstrafe. Die israelische Botschaft spricht von Doppelmoral

 01.04.2026 Aktualisiert

Buenos Aires

Argentinien stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein

Präsident Javier Milei begründete den Schritt unter anderem mit dem Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA im Jahr 1994, bei dem 85 Menschen ermordet wurden

 01.04.2026

Ottawa

PFLP-Ableger: Kanada löst Samidoun auf

Der Schritt erfolgt wegen »Nichteinhaltung« gesetzlicher Vorgaben. In Kanada war die Gruppe zuvor als Terrororganisation eingestuft worden

 01.04.2026

Washington D.C.

Trump stellt baldiges Kriegsende in Aussicht

»Ob wir ein Abkommen haben oder nicht, ist jetzt irrelevant«, sagt der amerikanische Präsident

 01.04.2026