München

Syrer randalieren vor Jüdischem Museum und spucken auf Fotos von Hamas-Geiseln

Jüdisches Museum und Jüdische Hauptsynagoge »Ohel Jakob« Foto: imago images/imagebroker

In München haben am Samstagabend drei Syrer vor dem Jüdischen Museum randaliert und Bilder von Geiseln der Hamas sowie von getöteten israelischen Soldaten bespuckt. Wie die »Süddeutsche Zeitung« berichtet, sollen zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Israelitischen Kultusgemeinde versucht haben, die Täter festzuhalten. Dabei soll einer der Männer, ein 19-Jähriger, einen der Mitarbeiter getreten und dann ein Messer gezückt haben.

Mehrere Polizeibeamte, die zum Objektschutz des Jüdischen Zentrums abgestellt waren, das sich neben dem Museum am Jakobsplatz befindet, bemerkten den Vorfall und schritten ein. Sie alarmierten außerdem die Einsatzzentrale. Innerhalb kurzer Zeit waren mehr als 30 Beamte vor Ort. Erst, als sowohl die Polizei als auch die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes gedroht hatten, von ihren Schusswaffen Gebrauch zu machen, ließ der 19-Jährige das Messer fallen.

Der junge Mann und die beiden anderen Syrer (20 und 31 Jahre alt), wohnen laut Polizei in Österreich. Gegen sie wird nun wegen Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ermittelt.

Das Verfahren wurde am Montag von Oberstaatsanwalt Andreas Franck, dem Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Justiz, übernommen. ja

Medien

Nicholas Potter wechselt zu Axel Springer

Der Journalist verlässt die taz und wird ab dem 1. Juli als Chefreporter redaktionsübergreifend für mehrere Marken des Springer-Verlags arbeiten

 27.05.2026

Berlin

DIG warnt vor Wahl der Linken, des BSW und der AfD

Während alle Parteien erklärten, gegen Judenhass vorgehen zu wollen, vermisse man insbesondere bei Linken und BSW eine klare Benennung von israelbezogenem Antisemitismus, so Jochen Feilcke

 27.05.2026

München

Rückgang bei antisemitischen Straftaten in Bayern, Fallzahlen aber weiterhin hoch

Einen Mordversuch und weitere Gewalttaten mit antisemitischer Motivation registrierte die bayerische Polizei

 27.05.2026

Texas

Demokraten in Texas verhindern Kandidatur antisemitischer Bewerberin

Trotz ihrer Forderung, »amerikanische Zionisten« müssten inhaftiert werden, bekam die Kandidatin 36 Prozent der Stimmen

 27.05.2026

Kiel

Als Feinde markiert

In der Hafenstadt wurden Dutzende Plakate mit roten Hamas-Dreiecken aufgehängt, auf denen zu Gewalt gegen israelsolidarische Aktivisten aufgerufen wird. Was macht das mit den Betroffenen?

von Pascal Beck  27.05.2026

München

Mann wegen KZ-Nachbauten vor Finanzamt in U-Haft

Ein 33-Jähriger soll Holzbauten mit eindeutigen Bezügen zu den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten vor ein Finanzamt in Niederbayern gestellt haben. Was daraufhin passiert ist

 27.05.2026

Berlin

Anschlag am Holocaustmahnmal: Zweiter Verdächtiger festgenommen

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll der Mann den Angreifer vor der Tat bestärkt haben

 27.05.2026

Jerusalem/New York

Caroline Glick als neue Generalkonsulin in New York im Gespräch

Die in den USA geborene Kandidatin ist in Israel für ihre klar konservative Linie bekannt

 27.05.2026

Teheran

Chamenei droht USA und Israel

Die Kämpfer der »Widerstandsfront« hätten »bemerkenswerte Siege« gegen »die beiden amerikanisch-zionistischen Terrorarmeen« errungen, sagt der neue Oberste Führer

 27.05.2026