Todesstrafe

»Spion Israels«

Ali Akbar Siadati wurde durch den Strang hingerichtet. Foto: JA

Ali Akbar Siadati ist am Dienstagmorgen als »Spion Israels« im Teheraner Ewin Gefängnis hingerichtet worden. Siadati, der für den israelischen Geheimdienst gearbeitet haben soll, wurde laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA 2008 festgenommen, als er seine Flucht aus dem Land vorbereitete.

Siadati habe zugegeben, in regelmäßigem Kontakt zur israelischen Botschaft gestanden zu haben. Darüber hinaus soll Siadati auf Reisen in die Türkei, nach Thailand oder in die Niederlande Verbindungsmänner des Mossad getroffen und für geheime Informationen über iranische Militärkapazitäten, Rüstung oder geplante Manöver insgesamt 45.000 Dollar erhalten haben. Dafür verurteilte ihn ein Gericht zum Tode. Zuletzt wurde 2008 ein Mann als israelischer Spion hingerichtet. ja

Europäisches Parlament

»Auschwitz ist eine Fälschung«: Immunität aufgehoben

Der rechtsextreme Politiker Grzegorz Braun muss sich in gleich mehreren Strafverfahren vor Gericht verantworten, unter anderem wegen Holocaustleugnung

 27.03.2026

Drohung

Katz: Israel verstärkt Angriffe im Iran

Das Vorgehen des Militärs gegen das Mullah-Regime werde nun stärker ausfallen und auf zusätzliche Ziele und Bereiche ausgeweitet, sagt der israelische Verteidigungsminister

 27.03.2026

Berlin

Tausende Straftaten bei israelfeindlichen Demonstrationen

Gewalt- und Propaganda-Delikte sowie Volksverhetzung in Hunderten Fällen wurden registriert

 27.03.2026

Berlin

Demonstration gegen Auftritt von Francesca Albanese

»Wer das Existenzrecht Israels delegitimiert und Gräueltaten rechtfertigt, darf in Berlin keine unwidersprochene Bühne erhalten«, sagen die Organisatoren der Kundgebung

von Imanuel Marcus  27.03.2026

Essay

Keine Empathie für Israel, nirgends

Was mich an der deutschen Reaktion auf den Iran-Krieg irritiert

von Ralf Fücks  27.03.2026

Kommentar

Wie mit dem Völkerrecht Israel delegitimiert wird

Der Angriff auf den Iran sei eindeutig völkerrechtswidrig, sagen zahlreiche Experten. Sie machen es sich zu einfach. Denn es spricht viel dafür, dass Israel ein Recht auf präventive Selbstverteidigung hat

von Monika Polzin  27.03.2026

Berlin

Antisemitischer Angriff in Prenzlauer Berg

Das Opfer schrieb hebräische Texte in ein Buch. Der Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamts ermittelt

 27.03.2026

Analyse

Ist das wirklich nicht unser Krieg?

Ein atomar bewaffneter Iran wäre nicht nur ein Albtraum für Israel, sondern auch eine reale Bedrohung für Europa

von Roman Haller  27.03.2026

Jüdischer Wahlkämpfer

»Wer nicht kämpft, hat schon verloren«

David Rosenberg über den Wahlkampf in Rheinland-Pfalz, die Niederlage seiner Partei und warum er sich gerade als junger Jude weiter politisch engagieren will

von Mascha Malburg  27.03.2026