Berlin

»Signal des Herzens«

Koalitionsvertrag von Union und SPD Foto: dpa

In dem am Mittwoch unterzeichneten Koalitionsvertrag bekennen sich Union und SPD dazu, »dass den berechtigten Interessen der Holocaust-Überlebenden nach einer angemessenen Entschädigung für die im Ghetto geleistete Arbeit Rechnung getragen wird«.

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, bezeichnete dies als »ein vielversprechendes und beachtliches Signal des Herzens«. »Dies lässt hoffen, dass die viel zu lange verzögerte und aufgeschobene Nachzahlung der bereits beschlossenen Ghetto-Renten nun endlich schnell und effektiv gelöst wird.«

Hilfe Nun gehe es um die zügige Umsetzung, um den hochbetagten, letzten Überlebenden des Holocausts die Hilfe, auf die sie vielfach dringend angewiesen sind, wirklich rasch zukommen zu lassen. Hier zähle buchstäblich jeder Tag, betonte Graumann.

»Daher sehe ich dieses Bekenntnis der Großen Koalition als selbst auferlegte Verpflichtung zum schnellen Handeln, die aus unserer Sicht ausdrücklich Lob verdient, die wir uns immer gewünscht haben und die wir von ganzem Herzen unterstützen.« ja

Berlin

»Rassistisch« oder »rassistische Diskriminierung«?

Bundestag debattierte über Änderung des Begriffs »Rasse« im Grundgesetz. Erste Lesung mehrerer Vorlagen

 28.11.2020

Nahost

Auswärtiges Amt ruft zu Besonnenheit auf

Iran macht Israel und die USA für Anschlag auf Atomwissenschaftler verantwortlich

 28.11.2020

Interview

»Die Gefahr wird systematisch unterschätzt«

Benjamin Steinitz über die Versäumnisse der Behörden und das Gerichtsverfahren gegen den Halle-Attentäter

von Philipp Peyman Engel  27.11.2020

Berlin

Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge gesichert

Haushaltsausschuss stellt 65 Millionen Euro für das Gotteshaus im Hamburger Grindelviertel bereit

 27.11.2020

Bundestag

Haushaltsausschuss gibt 51 Millionen Euro zur Förderung jüdischen Lebens frei

Künftig werden unter anderem die Synagoge Roonstraße Köln gefördert

 27.11.2020 Aktualisiert

Australierin

Inhaftierte Iraner reisen nach Freilassung zurück nach Teheran

Israelische Ermittler hatten 2012 herausgefunden, dass das potenzielle Attentat auf israelische Diplomaten zielte

 26.11.2020

Meinung

Georg Restle, der »Ökozid« und die Jüdische Allgemeine

Der Leiter des ARD-Politmagazins »Monitor« ist wenig zimperlich, wenn es um jüdische Themen geht

von Ulf Poschardt  26.11.2020

Justiz

Berlin ermittelt

Strafverfolgung gegen Vegan-Koch Attila Hildmann soll effektiver werden. Eine Klage war bereits erfolgreich

von Elke Wittich  26.11.2020

Nachrichten

Schoa-Relativierung, AfD-Verbot

Meldungen aus Politik

 26.11.2020