Berlin

Sicherheitsvorkehrungen für israelisches Basketball-Team

Maccabi Tel Aviv gastiert am Donnerstag bei Alba Berlin. 2020 trafen sie schon einmal aufeinander. Foto: imago images/Camera 4

Das Euroleague-Basketballspiel Alba Berlin gegen die israelische Mannschaft Maccabi Tel Aviv wird von der Polizei mit umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen gegen antiisraelische und antisemitische Aggressionen geschützt. Von Mittwochnachmittag bis Freitagmorgen gibt es weiträumige Absperrungen des Hotels der israelischen Mannschaft in Berlin-Mitte und zeitweise auch der Arena nahe dem Ostbahnhof, wo am Donnerstagabend gespielt wird. Das teilte die Polizei mit.

Zum Teil werden Straßen und Gehwege gesperrt, Autos und andere Fahrzeuge dürfen nicht abgestellt werden. Auch Müllbehälter dürfen nicht stehen bleiben. Anwohner müssen ihre Ausweise vorzeigen. Demonstrationen sind in den Bereichen nicht erlaubt. Die Polizei empfiehlt, die Bereiche um die Axel-Springer-Straße und die Uber-Arena weiträumig zu umfahren. 

In den vergangenen Wochen kam es bei Sportveranstaltungen mit israelischen und auch deutsch-jüdischen Mannschaften zu Pöbeleien und Gewaltausbrüchen. In Amsterdam wurden israelische Fußballfans angegriffen. In Berlin-Neukölln wurden Spieler einer deutsch-jüdischen Fußball-Jugendmannschaft antisemitisch beschimpft. dpa

Berlin

Israel-Kurs: Streit in der SPD eskaliert

Adis Ahmetović, der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, kritisiert Außenminister Wadephul, weil dieser Sanktionen gegen Israel ablehnt. Das sorgt für Ärger in der Partei

 24.04.2026

Antisemitismus im Alltag

Angefeindet wegen einer Kippa

Zwei Studenten der JSUD werden in Berlin-Mitte angefeindet – weil sie Kippa tragen. Viele Jüdinnen und Juden verstecken aus Angst ihre religiöse Identität

von Jan Feldmann  24.04.2026

Bündnis-Streit

Spanien reagiert auf Bericht über mögliche Nato-Suspendierung

Planen die USA Maßnahmen gegen »schwierige« Nato-Partner? Madrid jedenfalls betont nun die Zusammenarbeit mit Bündnispartnern

 24.04.2026

Fördergeldaffäre

»Evident rechtswidrig«

Kein einziges der 13 vom Berliner Senat mit staatlichen Zuschüssen bedachten Projekte gegen Antisemitismus sei »bescheidungsreif« gewesen, so der Prüfbericht des Rechnungshofes. Die Hintergründe

von Michael Thaidigsmann  24.04.2026

London/Washington

Giuffres Vermächtnis: Epstein-Opfer warten auf Gerechtigkeit

Ihre Berichte brachten den Skandal um Epstein vor Jahren ins Rollen. Doch nach wie vor kämpfen die Opfer des Sexualstraftäters um Gerechtigkeit. Bleibt ihr Kampf am Ende vergeblich?

von Patricia Bartos  24.04.2026

Österreich

Neuer Höchststand an antisemitischen Vorfällen

Seit Beginn des Gaza-Kriegs haben die Anfeindungen stark zugenommen. Der Konflikt droht auch den ESC in Wien zu überschatten. Warum sich die jüdische Gemeinde dennoch auf den ESC freut

 24.04.2026

Berlin

Wegner entlässt Berliner Kultursenatorin Wedl-Wilson

Nach dem die Vergabe von Fördergeldern gegen Antisemitismus als rechtswidrig gerügt wurde, hat Kultursenatorin Wedl-Wilson ein Rücktrittsgesuch eingereicht

 24.04.2026

USA

18-Jährige wollte Anschlag auf Synagoge in Houston verüben

Angelina Han Hicks aus Lexington (North Carolina) befindet sich in Gewahrsam. Der Vorwurf gegen sie: Verschwörung zur Planung eines Massenangriffs auf die Gemeinde Beth Israel

 24.04.2026

Jerusalem

Katz: Israel zu neuer Offensive gegen Iran bereit

Die Armee warte auf grünes Licht aus Washington, sagt der Verteidigungsminister. Die Streitkräfte seien sowohl für Verteidigung als auch für Angriffe vorbereitet. Sämtliche Ziele seien bereits markiert

 24.04.2026