Berlin

Sicherheitsvorkehrungen für israelisches Basketball-Team

Maccabi Tel Aviv gastiert am Donnerstag bei Alba Berlin. 2020 trafen sie schon einmal aufeinander. Foto: imago images/Camera 4

Das Euroleague-Basketballspiel Alba Berlin gegen die israelische Mannschaft Maccabi Tel Aviv wird von der Polizei mit umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen gegen antiisraelische und antisemitische Aggressionen geschützt. Von Mittwochnachmittag bis Freitagmorgen gibt es weiträumige Absperrungen des Hotels der israelischen Mannschaft in Berlin-Mitte und zeitweise auch der Arena nahe dem Ostbahnhof, wo am Donnerstagabend gespielt wird. Das teilte die Polizei mit.

Zum Teil werden Straßen und Gehwege gesperrt, Autos und andere Fahrzeuge dürfen nicht abgestellt werden. Auch Müllbehälter dürfen nicht stehen bleiben. Anwohner müssen ihre Ausweise vorzeigen. Demonstrationen sind in den Bereichen nicht erlaubt. Die Polizei empfiehlt, die Bereiche um die Axel-Springer-Straße und die Uber-Arena weiträumig zu umfahren. 

In den vergangenen Wochen kam es bei Sportveranstaltungen mit israelischen und auch deutsch-jüdischen Mannschaften zu Pöbeleien und Gewaltausbrüchen. In Amsterdam wurden israelische Fußballfans angegriffen. In Berlin-Neukölln wurden Spieler einer deutsch-jüdischen Fußball-Jugendmannschaft antisemitisch beschimpft. dpa

Kommentar

 »Nie wieder!« ist eine grenzüberschreitende Daueraufgabe

Die Antisemitismus-Konferenz in St. Gallen macht klar: Judenhass macht vor Grenzen nicht halt und muss entsprechend bekämpft werden

von Jonathan Kreutner  11.02.2026

Washington D.C.

US-Regierung erwägt Beschlagnahmung iranischer Öltanker

Das Vorhaben gilt als Teil einer verschärften Sanktionsstrategie, mit der die Vereinigten Staaten Irans wichtigste Einnahmequelle ins Visier nehmen

 11.02.2026

Übersicht

Von Adel bis Politik: Das »Who is Who?« der Epstein-Akten

Der US-Multimillionär und Pädokriminelle Jeffrey Epstein verkehrte in höchsten Kreisen. Die nun veröffentlichten Akten bringen viele in Bedrängnis - dabei hatte nicht jeder direkt mit Epstein zu tun

 11.02.2026

Diplomatie

Felix Klein soll Botschafterposten bekommen

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung wird nach Informationen von »Table.Briefings« im Sommer die Leitung der Vertretung der Bundesrepublik bei der OECD in Paris übernehmen

 11.02.2026

Meinung

Sprachrohr der Hamas, Maulheldin der Vereinten Nationen

Wieder einmal macht Francesca Albanese mit ungeheuerlichen Äußerungen von sich reden. Doch Europas Politiker bleiben seltsam still

von Michael Thaidigsmann  11.02.2026

Nahost

Netanjahu mit Iran-Agenda in Washington – Gaza bleibt Streitpunkt

Der israelische Ministerpräsident will dem US-Präsidenten darlegen, welche Bedingungen aus seiner Sicht für ein Abkommen unverzichtbar sind, um Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten zu gewährleisten.

 11.02.2026

Paris

13-jähriger Jude mit Messer bedroht und beraubt

Die jugendlichen Angreifer beschimpften das Opfer als »schmutziger Jude« und sollen ihm ein Messer an die Kehle gehalten haben

 11.02.2026

Sydney/Canberra

Herzog in Australien: »Habt keine Angst, steht mit Stolz zu eurem Judentum«

Herzog spricht von einer weltweiten Welle judenfeindlicher Stimmung, die auch Länder treffe, die lange als sicherer Zufluchtsort gegolten hätten

 11.02.2026

Besuch

Klöckner in Israel: »Komme als Freundin«

Julia Klöckner besucht erstmals als Bundestagspräsidentin Israel. Sie will auch kritische Themen ansprechen

 10.02.2026