Berlin

Senat warnt: Verfassungsfeinde erreichen mit israelfeindlichen Posts auch Heranwachsende

Foto: picture alliance/dpa

Israelfeindliche und antisemitische Hetze erreicht über Internetportale nach Einschätzung des Berliner Senats auch Jugendliche und Kinder. Verfassungsfeindliche Akteure verbreiteten diese Propaganda gezielt, um möglichst viele Menschen anzusprechen. Dazu gehören demnach israelfeindliche Linksextremisten und Islamisten.

Besonders wegen der umfangreichen Nutzung Sozialer Medien durch israelfeindliche Akteure aus dem Linksextremismus und dem Islamismus gehe man davon aus, dass diese »verfassungsschutzrelevante« Propaganda auch Minderjährige erreiche.

Lesen Sie auch

Zwischen den erwähnten Gruppen gebe es trotz zum Teil widersprüchlicher Ideologien auch Schnittmengen, schreibt die Senatsinnenverwaltung. Zu den Gemeinsamkeiten zählten die Ablehnung des Westens, insbesondere der USA, Israels und sonstiger Demokratien. Israel werde das Existenzrecht abgesprochen, der Terrorangriff auf Israel 2023 als legitimer Widerstand bezeichnet.

In Berlin sei vor allem das »Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee« (VPNK) ein wesentliches Forum, in dem Anhänger der ursprünglich linksextremistischen palästinensischen Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) und der Terrororganisation Hamas gemeinsam agierten. So werde ein großer Teil der radikalen israelfeindlichen Demonstrationen in Berlin von Anhängern der PFLP durchgeführt. dpa/ja

Proteste im Iran

USA verstärken Militärpräsenz im Nahen Osten

Ein Schlag gegen das Mullah-Regime steht für Washington weiterhin im Raum

 19.01.2026

Miami

Pam Bondi kündigt hartes Vorgehen gegen Antisemitismus an

»Die Zeiten, in denen Juden schikaniert werden konnten, sind vorbei«, sagt die amerikanische Justizministerin

 19.01.2026

Teheran

Hacker kapern iranisches Fernsehen, senden Erklärung von Reza Pahlavi

»Euch bleibt nicht mehr viel Zeit. Schließt euch so schnell wie möglich dem Volk an«, sagt der Kronprinz Angehörigen des Militärs

 19.01.2026

Kunstakademie Düsseldorf

Jüdische Organisationen verlangen Absage von Veranstaltung mit Terror-Unterstützerin

Das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender und die WerteInitiative schließen sich der Forderung der CDU in NRW an

 18.01.2026

Nahost

Staatschefs zum »Gaza-Friedensrat« eingeladen

Der »Friedensrat« ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für Gaza

 17.01.2026

Gespräch

»Ich fühle mich alleingelassen«

Sonja Bohl-Dencker über die Ermordung ihrer Tochter durch die Hamas, den Umgang Deutschlands mit dem 7. Oktober und ihren Wunsch, dass Carolin nicht vergessen wird

von Mirko Freitag  16.01.2026

Nahost

IDF reagieren auf Angriffe mit Gegenschlägen in Gaza

Kommandeure der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad wurden nach den Angriffen ins Visier genommen

 16.01.2026

New York

AJC: Demonstranten im Iran nicht im Stich lassen

Die internationale Gemeinschaft trage die Verantwortung, »in Solidarität mit dem iranischen Volk zu handeln«, so die jüdische Organisation

 16.01.2026

Moskau/Jerusalem

Putin spricht mit Netanjahu: Vermittlung zu Iran?

Russland will mitmischen: In Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten Israels und dem iranischen Präsidenten bietet sich Putin als Vermittler an. Was steckt hinter dem diplomatischen Vorstoß?

 16.01.2026