Berlin

Sefardisch-orthodoxe Synagoge beschädigt

Foto: imago

Die sefardisch-orthodoxe Synagoge in Berlin-Schöneberg ist in der Nacht zu Samstag von Unbekannten beschädigt worden. Wie die Polizei mitteilte, meldete ein Sicherheitsbeauftragter der jüdischen Gemeinde am Morgen eine Sachbeschädigung. Demnach war im Eingangsbereich der Synagoge in der Passauer Straße beziehungsweise an der Haustür des dort wohnenden Rabbiners eine traditionelle jüdische Schriftkapsel (»Mesusa«) aus Holz samt Schriftstück entwendet worden.

POLIZEI Bereits in der Nacht hatte eine Passantin die Polizei zu dem Haus gerufen, da sie eine beschädigte Türklingel und Müll vor der Eingangstür entdeckt hatte. In dem abgelegten Unrat fanden die Einsatzkräfte am Morgen dann die Mesusa, allerdings ohne das darin befindliche Schriftstück.

Laut einer Polizeisprecherin war zunächst unklar, ob das nicht als Synagoge erkennbare Gebäude durchgehend oder nur zeitweilig durch einen Sicherheitsbeauftragten der jüdischen Gemeinde überwacht wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Diebstahls übernommen. epd

Berlin

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