Leipzig

Schmiererei an Schaufensterscheibe

Foto: imago images/U. J. Alexander

In Leipzig haben Unbekannte Schaufensterscheiben und Eingangstür eines Geschäftes mit einem Davidstern und Schriftzügen beschmiert. Da ein antisemitisches Motiv nicht ausgeschlossen werden könne, habe der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, teilte die Polizeidirektion Leipzig am Dienstag mit. Es werde wegen Sachbeschädigung ermittelt. Zur Höhe des Sachschadens machte die Polizei keine Angaben.

Corona Die Schmierereien an dem Laden in der Leipziger Eisenbahnstraße wurden den Angaben nach zwischen Freitagabend und Montagmorgen angebracht.

Wie die »Leipziger Volkszeitung« (Dienstag) unter Berufung auf den Filialleiter des Geschäfts berichtete, hatte es in der Vergangenheit bereits ähnliche Anfeindungen gegeben, weil in dem Geschäfts wegen der Corona-Pandemie konsequent das Tragen einer Schutzmaske verlangt worden sei.

In Leipzig war es bereits der zweite antisemitische Vorfall innerhalb weniger Tage. Anfang vergangener Woche war eine Jüdin von ihrer Nachbarin attackiert worden. Wie das Portal »Tag 24« (Dienstag) berichtete, soll es sich bei der Angreiferin um die frühere Büroleiterin eines SPD-Landtagsabgeordneten handeln. epd

Reaktion

»Juden können sich in Berlin nicht mehr sicher fühlen, wenn Elif Eralp gewählt wird«

Bundesbildungsministerin Karin Prien warnt SPD und Grüne vor Regierung mit Linken

 24.09.2026

Berlin

Özdemir: »An die Linke muss derselbe Maßstab angelegt werden wie an die AfD«

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Bündnis90/Die Grünen) hat seine Partei vor einer Regierungskoalition in Berlin mit der Linkspartei gewarnt. Als Grund nannte er antisemitische Tendenzen

 24.09.2026

Debatte

Hamburgs zweite Bürgermeisterin warnt vor Linken in Berlin

Katharina Fegebank (Grüne): »Eine Regierung, die abhängig ist von Antisemiten und Terrorunterstützern darf es in Deutschland niemals geben«

 24.09.2026

Berlin

»Diese Flut an Anschuldigungen zielt darauf ab, andere Meinungen zu unterdrücken und das internationale Völkerrecht auszuhöhlen«

Jüdische Aktivisten kritisieren den Umgang mit der von zahlreichen Antisemitismusvorfällen geprägten Linkspartei

 24.09.2026

Gedenkstunde

In Auschwitz geboren: Holocaust-Überlebende spricht im Bundestag

Angela Orosz-Richt wurde 1944 im NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau geboren. Im Januar wird sie in der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag sprechen

 24.09.2026

München

Haft für mehrfach vorbestraften Holocaustleugner

Selbst im Gerichtssaal tätigte der Verurteilte weitere strafrechtlich relevante Äußerungen

 24.09.2026

Gespräch

Antisemitismusbeauftragter: Linke muss sich von Antisemiten trennen

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner fordert von der Linken einen entschlosseneren Umgang mit Antisemitismus. Im Interview spricht der frühere Linken-Politiker darüber, was die Partei ändern müsse

 24.09.2026

Berlin-Wahl und ihre Folgen

Katherina Reiche: Linke-Regierung in Berlin gefährlich für Standort

Enteignungen und Judenhass seien für den Investitionsstandort Deutschland gefährlich, sagt die Bundeswirtschaftsministerin

 24.09.2026

Berlin

CDU bringt Verfassungsschutz-Prüfung der Linken ins Spiel

Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Throm, begründete seinen Vorstoß mit Verbindungen einzelner Linken-Politiker zur organisierten Kriminalität sowie mit Antisemitismus

 24.09.2026