Berlin

Ron Prosor: »Notwendiger Pakt mit dem Teufel«

Ron Prosor, Botschafter Israels in Deutschland Foto: picture alliance/dpa

Das Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und der Hamas ist aus Sicht des israelischen Botschafters in Deutschland, Ron Prosor, ein »notwendiger Pakt mit dem Teufel«.

Unter den 90 palästinensischen Gefangenen, die im Austausch für drei Geiseln entlassen wurden, seien »Mörder mit Blut an den Händen«, die nach ihrer Freilassung wieder morden würden, sagte Prosor am Montag im ZDF-Morgenmagazin.

Lesen Sie auch

Dennoch sei das Abkommen »ein guter Anfang« und ein wichtiger Schritt, um die israelischen Kriegsziele zu erreichen, erklärte der Botschafter. Er hoffe, dass der nächste Schritt ein Neuaufbau des Gaza-Streifens sei, dafür müssten aber die Hamas und deren militärische Infrastruktur beseitigt werden.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Allerdings warnte Prosor, dass von palästinensischer Seite derzeit wenig auf eine friedliche Zusammenarbeit in Zukunft hindeute. Mit Palästinensern, die die Zwei-Staaten-Lösung nicht akzeptierten, »können wir nicht ins Gespräch kommen«, so Prosor.

Die Zerschlagung der militärischen Infrastruktur der Hamas sei notwendig, um die Sicherheit Israels zu sichern, sagte Prosor. kna/ja

Washington D.C.

Steht ein US-Militärschlag gegen Iran kurz bevor?

Das US-Militär wäre amerikanischen Berichten nach in der Lage, bereits an diesem Wochenende Angriffe auf iranische Ziele zu starten

 19.02.2026

Theater

Buh-Rufe, »Halt die Fresse«-Schreie: Tumult bei Premiere - Zuschauer greifen Schauspieler an

Am Bochumer Schauspielhaus hat ein Stück einen Tumult ausgelöst

 19.02.2026

Nahost-Politik

CDU könnte Stopp deutscher Zahlungen an UNRWA beschließen

Am Wochenende findet der Bundesparteitag der CDU in Stuttgart statt. Beschlossen werden könnte auch ein Antrag zu deutschen Zahlungen an die Palästinenser, der es in sich hat

von Michael Thaidigsmann  18.02.2026

Berlin/Mannheim

Nach Comeback: Mit diesen Aussagen irritiert Xavier Naidoo

Der Mannheimer Soul-Musiker hat auf einer Demonstration in Berlin gegen Kindesmissbrauch unter anderem von »Menschenfressern« gesprochen. Ein Experte hält die Wortwahl für radikalisierend

 18.02.2026

Meinung

Ein Zufall kommt selten allein

Die AfD hat ihren Bundesparteitag auf den 100. Jahrestag eines historischen Treffens der NSDAP gelegt. Das Spiel mit historischen Parallelen ist Teil der Strategie der rechtsextremen Partei

von Ralf Balke  18.02.2026

Dortmund

»Combat 18«-Prozess endet mit Geldauflage für Angeklagte

25 Prozesstage lang saßen vier mutmaßliche Rechtsextreme auf der Anklagebank. Sie sollen eine ebenso verbotene wie antisemitische Organisation betrieben haben

 18.02.2026

Verschwörungsmythen

Hamas-nahe NGO gibt Propaganda-Seminare für Wikipedia

Euro-Med Human Rights Monitor bildet im Gazastreifen gezielt junge Palästinenser darin aus, Inhalte zu Israel und dem Krieg zu verändern

 18.02.2026

Interview

»Mit Humor, Herz und Haltung«

Florian Sitte über Politik an Fastnacht, seine Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft und die Reaktionen auf seine denkwürdige Rede als Till während der Mainzer Fastnachtsitzung

 18.02.2026

Teheran

Deutscher Botschafter im Iran einbestellt

Am Wochenende demonstrierten rund 250.000 Menschen in München gegen Irans Führung. Nun folgt eine Reaktion des Regimes

 18.02.2026