Antisemitismusbekämpfung

»Richtiger Schritt in richtige Richtung«

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: Marco Limberg / Zentralrat der Juden in Deutschland

Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt den Gesetzentwurf »Zur Bekämpfung des Antisemitismus in der Ukraine«, den das Parlament in Kiew kürzlich in erster Lesung angenommen hat.

»Ein großes europäisches Land und seine politischen Vertreter stellen sich somit bewusst diesem massiven gesellschaftlichen Problem und verschließen keineswegs die Augen vor antisemitischen Erscheinungen in der Ukraine. Das ist ein richtiger Schritt in eine richtige Richtung«, erklärte Zentralratspräsident Josef Schuster.

signal Viele Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft hierzulande stammen aus der Ukraine, haben dort Verwandtschaft oder besitzen nach wie vor die ukrainische Staatsbürgerschaft, betonte Schuster. Auch für sie und somit für die Weiterentwicklung der jüdischen Gemeinden Deutschlands sei das Gesetz ein wichtiges Signal.

»Ein gesamteuropäischer Diskurs über das Verständnis von Antisemitismus und vor allem über seine systematische und koordinierte juristische und gesellschaftliche Bekämpfung muss unbedingt weitergeführt werden«, so der Zentralratspräsident. ja

Washington D.C.

Rubio spricht mit Golfstaaten über Iran-Abkommen

Der US-Außenminister hat sich bislang nur zurückhaltend zu Trumps Iran-Deal geäußert. Steht er wirklich dahinter?

 23.06.2026

Luzern/Teheran

Vance: Iran will IAEA-Inspektoren zulassen – Zeitplan offen

Es kommt Bewegung in die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Der amerikanische Vizepräsident sagt, wie amerikanische Bauern profitieren sollen

 23.06.2026

Berlin

Debatte um Organspende beschäftigt erneut den Bundestag 

Der Zentralrat der Juden lehnt die sogenannte Widerspruchslösung ab

von Christoph Arens  23.06.2026

Kommentar

Wer kann das noch ernst nehmen?

Immer mehr zeigt sich: Anmoderation und Exekution von Unwahrheiten und falschen Fakten vor einem Millionenpublikum sind kein ärgerlicher Ausrutscher, sondern gezielte Agitation

von Daniel Killy  23.06.2026

Osnabrück

Katar bremst bei VW-Kooperation mit israelischem Rüstungskonzern

Die Übernahme des VW-Werks in Osnabrück durch den staatlichen israelischen Rüstungskonzern Rafael ist noch nicht in trockenen Tüchern. Die Gründe sind offenbar politischer Natur

 23.06.2026

Essay

Fallstricke des Wokeismus

Gegenerzählungen zur westlichen Kolonialgeschichte bilden ein berechtigtes Korrektiv, aber was über Israel verbreitet wird, bedarf grundlegender Korrekturen

von Richard Blättel  22.06.2026

Kanada

Zwei Tote bei Anschlag im jüdischem Viertel von Montreal

Bei einem der Opfer soll es sich laut Medienberichten um Michael Moshe Mizrahi handeln, ein Mitglied der örtlichen jüdischen Gemeinde

 22.06.2026 Aktualisiert

Meinung

Wenn niemand sonst zu Israel steht

Unser Autor ist Schüler auf einem Gymnasium nahe Köln. Mit Entsetzen stellt er fest, dass Antisemitismus und Israelhass in seiner Klasse mittlerweile absoluter Mainstream sind

von Jan Tersteegen  22.06.2026

Verhandlungen

USA lockern Sanktionen auf iranisches Öl

Nach »produktiven« Gesprächen mit dem Iran setzen die USA Teile ihrer Sanktionen gegen den Iran vorübergehend aus. Die Maßnahme könnte dem Iran Milliarden einbringen und die Energiemärkte beruhigen

 22.06.2026