EILMELDUNG! Netanjahu: Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass Khamenei nicht mehr existiert

Antisemitismusbekämpfung

»Richtiger Schritt in richtige Richtung«

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: Marco Limberg / Zentralrat der Juden in Deutschland

Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt den Gesetzentwurf »Zur Bekämpfung des Antisemitismus in der Ukraine«, den das Parlament in Kiew kürzlich in erster Lesung angenommen hat.

»Ein großes europäisches Land und seine politischen Vertreter stellen sich somit bewusst diesem massiven gesellschaftlichen Problem und verschließen keineswegs die Augen vor antisemitischen Erscheinungen in der Ukraine. Das ist ein richtiger Schritt in eine richtige Richtung«, erklärte Zentralratspräsident Josef Schuster.

signal Viele Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft hierzulande stammen aus der Ukraine, haben dort Verwandtschaft oder besitzen nach wie vor die ukrainische Staatsbürgerschaft, betonte Schuster. Auch für sie und somit für die Weiterentwicklung der jüdischen Gemeinden Deutschlands sei das Gesetz ein wichtiges Signal.

»Ein gesamteuropäischer Diskurs über das Verständnis von Antisemitismus und vor allem über seine systematische und koordinierte juristische und gesellschaftliche Bekämpfung muss unbedingt weitergeführt werden«, so der Zentralratspräsident. ja

Jerusalem/Teheran

»Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Tyrann nicht mehr existiert«

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat bekanntgegeben, dass Irans Oberster Führer Ali Chamenei bei den Angriffen Israels und der USA getötet wurde

 28.02.2026

Analyse

»Der Iran hat nicht die Schlagkraft«

Das iranische Regime kann den Angriffen von Israel und den USA aus Sicht des Politologen Maximilian Terhalle militärisch wenig entgegensetzen - und durchaus gestürzt werden

 28.02.2026

Interview

»Die Chance auf Regimewechsel im Iran liegt bei 5 Prozent«

Der Sicherheits- und Terrorismusexperte Peter R. Neumann ist skeptisch, dass der von Israel und den USA gewünschte Fall des Regimes im Iran durch die Militäraktion erreicht werden kann

von Michael Thaidigsmann  28.02.2026

Deutschland

»Freiheit für Iran« – Demonstrationen in mehreren deutschen Städten

Angesichts der Militärschläge gegen den Iran gingen in Deutschland mehrere Tausend Exil-Iraner auf die Straße. Sie hoffen auf den Sturz des Mullah-Regimes

 28.02.2026

Deutschland

Merz verurteilt Verhalten der iranischen Führung

Nach Beginn der gemeinsamen Militäroperation der USA und Israel gegen den Iran eskaliert die Lage im Nahen Osten. Der Bundeskanzler richtet eine deutliche Mahnung an die Regierung in Teheran

 28.02.2026

Deutschland

Höhere Sicherheitsmaßnahmen nach Angriff auf Iran

Hessen verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen. Laut Innenministerium betrifft dies besonders jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen

 28.02.2026

Iran-Krieg

Reaktionen auf den Angriff gegen Iran: Besorgnis, Verurteilung und Zustimmung

Während sich Kanada und die Ukraine klar hinter die USA stellen, überwiegen sonst eher Kritik, Zweifel und Warnungen

von Imanuel Marcus  28.02.2026

Kommentar

Es war überfällig - und unausweichlich

Donald Trump und Benjamin Netanjahu haben ihre Versprechen gehalten: Sie haben uns Iraner nicht allein gelassen. Ein Gastkommentar aus der persischen Diaspora

von Saba Farzan  28.02.2026

Sachsen-Anhalt

Landespolizei verstärkt Schutz jüdischer Einrichtungen

Nach den Militärschlägen im Nahen Osten rückt die Polizei den Schutz jüdischer Einrichtungen in den Fokus. Das Innenministerium spricht von höchster Priorität

 28.02.2026