Berlin

Rechtsextreme AfD fordert nach Merz-Scheitern Neuwahl

Die AfD-Parteichefs Tino Chrupalla und Alice Weidel Foto: picture alliance/dpa

Nach der gescheiterten Abstimmung für CDU-Chef Friedrich Merz bei der Kanzlerwahl hat die AfD eine Neuwahl des Bundestags gefordert. »Das Beste wäre für unser Land hier direkt einen Schnitt zu machen«, sagte Parteichefin Alice Weidel vor Journalisten im Bundestag in Berlin.

»Herr Merz sollte direkt abtreten und es sollte der Weg geöffnet werden für Neuwahlen in unserem Land.« Die AfD sei bereit für die Regierungsverantwortung. Merz sei folgerichtig im ersten Wahlgang durchgefallen, sagte Weidel und nannte ihn einen Wahlbetrüger.

Lesen Sie auch

Co-Chef Tino Chrupalla sagte, dies sei »ein guter Tag für Deutschland«. Mit Friedrich Merz gebe es keinen Politikwechsel und keinen Neuanfang. Es wäre gut, wenn dieser nicht für einen zweiten und dritten Wahlgang anträte. Die AfD stehe bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Letzte Woche wurde die AfD vom Verfassungsschutz erwartungsgemäß als rechtsextremistisch eingestuft. dpa

Lesen Sie auch

Nahost

Iran bietet USA Abkommen zur Öffnung der Straße von Hormus an

Gerade hatte Präsident Trump seine Vermittler zurückgerufen, als Teheran einen Vorschlag unterbreitete. Dieser klammert das iranische Atomprogramm vorerst aus

 27.04.2026

Anschlag

Hakenkreuz an Synagoge in Cottbus

Innerhalb weniger Tage ist die Cottbuser Synagoge zweimal von Unbekannten beschmiert worden. In der Nacht zum Montag wurde an der Fassade ein Hakenkreuz entdeckt. Zeitgleich wurde ein alternatives Wohnprojekt mit einer Rauchbombe attackiert

 27.04.2026

Berlin

Merz sieht weiter keine Exit-Strategie im Iran-Krieg

Der Bundeskanzler glaubt nicht an ein schnelles Ende des Krieges. Vor allem vermisst er weiterhin ein Konzept der USA für die Friedensverhandlungen

 27.04.2026

Libanon

Hisbollah lehnt direkte Verhandlungen mit Israel ab

Der Generalsekretär der Terrororganisation, Naim Kassim, sagt, die Hisbollah werde weiter »defensiven Widerstand gegen Angriffe Israels leisten«

 27.04.2026

Berlin

»Tötet alle Juden«: Antisemitisches Graffiti in Pankow

Mordaufrufe an Hauswänden: Der Staatsschutz ermittelt

 27.04.2026 Aktualisiert

Italien

Juden bei Weltkriegsgedenken antisemitisch beleidigt und ausgeschlossen

»Seid froh, dass ihr keine Seifenstücke seid!«, schrie ein Passant jüdischen Demonstranten ins Gesicht, die anlässlich des italienischen Befreiungstages an einer Kundgebung in Mailand teilgenommen hatten

 27.04.2026

Berlin

Anschlag geplant? Junger Syrer kommt vor Gericht

Er soll mit dem IS sympathisiert, einen Anschlag geplant und in seiner Wohnung in Neukölln diverse Materialien für den Bau eines Sprengsatzes gelagert haben. Gab es konkrete Anschlagspläne?

 27.04.2026

Berlin

Israel-Kurs: Streit in der SPD eskaliert

Adis Ahmetović, der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, kritisiert Außenminister Wadephul, weil dieser Sanktionen gegen Israel ablehnt. Das sorgt für Ärger in der Partei

 24.04.2026

Bündnis-Streit

Spanien reagiert auf Bericht über mögliche Nato-Suspendierung

Planen die USA Maßnahmen gegen »schwierige« Nato-Partner? Madrid jedenfalls betont nun die Zusammenarbeit mit Bündnispartnern

 24.04.2026