Meinung

Raketen aufs Ruhrgebiet

Terror droht. Der Bundesinnenminister hat es gesagt, und wem die Anschläge gelten, ist bekannt: der gesellschaftlichen Ordnung, in der alle Menschen selbstbestimmt und friedlich zusammenleben. Doch hierzulande geht Terrorbekämpfung viel zu oft mit einer Einschränkung der Grundrechte einher. Dass das nicht, wie oft behauptet, unausweichlich ist, zeigt ein Blick in den Nahen Osten: Der Staat Israel ist seit mehr als 60 Jahren kriegerischer und terroristischer Bedrohung ausgesetzt und hat – trotz anderslautender Gerüchte – seinen demokratischen Charakter nie verloren. Vielleicht hilft folgendes Szenario zu verstehen, warum das kleine Land – gerade, wenn die Gefahr von Angriffen zunimmt – für die Bundesrepublik ein Vorbild sein sollte: In einem Territorium wie dem Ruhrgebiet mit seinen fünf bis sechs Millionen Einwohnern kommt es in Bussen oder Cafés immer wieder zu Selbstmordattentaten. Zudem fliegen aus den benachbarten Niederlanden ständig Raketen in die dicht besiedelten Wohngebiete. Wie stünde es dann wohl um die demokratische Kultur und die Grundrechte hierzulande? Vermutlich ziemlich schlecht. Da sollten wir uns lieber ein Beispiel an Israel nehmen: Dem Terror trotzt man am besten mit gelassener Aufmerksamkeit.

Berlin

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Jerusalem

Schicksalswahl in Israel: Es geht um mehr als Netanjahu

Kann der heutige Ministerpräsident trotz des Versagens vom 7. Oktober und dreier harter Kriegsjahre seine Macht behaupten? Oder gelingt es der liberaleren Opposition, ihn nach Jahren an der Regierungsspitze abzulösen?

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Israel

Eizenkot liegt vor Netanjahu, doch Mehrheit bleibt außer Reichweite

In dieser Situation könnten besonders die kleineren Parteien und die arabischen Listen entscheidenden Einfluss auf die Regierungsbildung gewinnen

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Paris

Antisemitische Verschwörungsmythen machen Juden für Ausschreitungen verantwortlich

Die NGO Combat Antisemitism Movement untersuchte Hunderte Beiträge auf der Plattform X. Das Ergebnis ist alarmierend, aber nicht überraschend

 21.10.2026

Washington D.C./Jerusalem

Trump soll Netanjahu von neuem Großangriff auf Iran abgehalten haben

Die geplante Offensive sollte umfangreicher ausfallen als der gemeinsame israelisch-amerikanische Militäreinsatz im Februar

 21.10.2026

Berlin

Demonstranten kleben sich vor Rüstungsunternehmen fest

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 21.10.2026

Berlin/Augsburg

Volker Beck: Agieren von Grünen und SPD »unverständlich«

»Bei der Berliner Linken hat keine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Judenhass und Antizionismus in den eigenen Reihen stattgefunden«, sagt der DIG-Präsident

 21.10.2026

Diether Dehm

Nach Auftritt mit Höcke

Strafbefehl gegen Diether Dehm wegen SA-Parole

Björn Höcke wurde wegen der Verwendung der Parole »Alles für Deutschland« bereits rechtskräftig verurteilt. In einem Interview mit dem AfD-Mann wiederholte der frühere Linken-Politiker Diether Dehm diese Worte und soll dafür nun 9000 Euro zahlen

 20.10.2026