Diplomatie

Putin gratuliert Netanjahu zu Wahlsieg und Regierungsbildung

Wladimir Putin und Benjamin Netanjahu (Archiv) Foto: dpa

Der russische Präsident Wladimir Putin hat Israels designierten Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu angerufen und ihm zum Wahlsieg und zur Regierungsbildung gratuliert. Netanjahus Büro teilte am Donnerstag mit, die beiden Politiker hätten über weitere Themen gesprochen, vor allem den Ukraine-Krieg.

Netanjahu habe dabei die Hoffnung geäußert, dass man einen Weg zur raschen Beendigung des Kriegs und des durch ihn verursachten Leids finden könne. Er habe Putin außerdem gesagt, dass er entschlossen sei, den Iran an einer nuklearen Aufrüstung und Verfestigung seiner militärischen Präsenz an Israels Nordgrenze zu hindern. 

Während seiner früheren Amtszeiten galt das Verhältnis Netanjahus zu Putin als eng. Der israelische Langzeit-Ministerpräsident besuchte Moskau häufig und zeigte sich 2019 sogar auf einem Wahlplakat gemeinsam mit dem Kremlchef unter der Überschrift: »Netanjahu - eine andere Liga.«

Sieben Wochen nach seinem Wahlsieg am 1. November ist Netanjahu die Bildung einer rechts-religiösen Regierung gelungen. Nach seiner Rückkehr nach anderthalb Jahren in der Opposition strebt er nun eine rasche Vereidigung seiner Regierung an. Es ist die am weitesten rechts stehende Regierung, die Israel je hatte. dpa

Washington D.C.

Trump fordert militärische Unterstützung im Golf

Insbesondere von europäischen NATO-Staaten erwarte er konkrete Beiträge. Andernfalls drohe der NATO eine schwierige Zukunft, so der amerikanische Präsident

 16.03.2026

Thüringen

Jüdische Organisationen warnen vor »antisemitischer Provokation« in Buchenwald

Ein breites Bündnis wendet sich mit einer gemeinsamen Erklärung scharf gegen die Kampagne »Kufiyas in Buchenwald«

 16.03.2026

Nahost

Israel greift Hisbollah und iranisches Regime an

Die Lage im Überblick

 16.03.2026

EXKLUSIV

»Es geht nicht mehr«: Andreas Büttner verlässt die Linkspartei

Nach einem Beschluss der Linken in Niedersachsen war für Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten das Maß voll: Er tritt aus der Partei aus

von Michael Thaidigsmann  16.03.2026

Teheran

Trotz Angriffen: Iran mobilisiert zu Al‑Kuds‑Protesten

Zum Ende des Fastenmonats Ramadan findet im Iran immer eine staatlich-inszenierte Großdemonstration gegen Israel statt. Die Führung rief die Bevölkerung auf, es dem »Feind« zu zeigen

 13.03.2026

Andenes

Kanzler Merz sieht keinen Anlass für Militäreinsatz in Straße von Hormus

Der französische Präsident treibt die Idee eines Militäreinsatzes zum Schutz von Öltankern und Handelsschiffen in der Straße von Hormus voran. Kanzler Merz ist da deutlich zurückhaltender

 13.03.2026

Washington D.C.

»Schaut mal, was heute mit diesen geistesgestörten Drecksäcken passiert«

»Wir verfügen über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit«, schreibt der amerikanische Präsident auf seiner Plattform Truth Social

 13.03.2026

Maskat

Bericht: Tote und Verletzte durch Drohne im Oman

Woher die Drohnen kamen, war zunächst nicht bekannt. Trotz Vermittlungsbemühungen wurde der Oman mehrfach zum Ziel iranischer Angriffe

 13.03.2026

Meinung

Iran: Der Verrat des Westens

Die Islamische Republik ist angeschlagen, doch ihre Unterstützer im Westen sind nach wie vor aktiv

von Jacques Abramowicz  13.03.2026