»Revolution Chemnitz«

Prozessbeginn gegen mutmaßliche Mitläufer

Das Urteil gegen die mutmaßlichen Mitglieder der rechten Terrorgruppe »Revolution Chemnitz« ist noch nicht rechtskräftig. Foto: imago images / HärtelPRESS

Am Amtsgericht Chemnitz beginnt am Montag der Prozess gegen sechs mutmaßliche Mitläufer der rechtsextremen Terrorgruppe »Revolution Chemnitz«.

Den sechs Männern im Alter von 25 bis 34 Jahren aus dem Großraum Chemnitz wird besonders schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen, wie das Amtsgericht am Freitag in Chemnitz mitteilte. Sie sollen laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Dresden am Abend des 14. September 2018 an der Schlossteichinsel in Chemnitz Parkbesucher gestört, bedroht und verletzt haben (AZ: 10Ls373Js116/19).

TERRORISMUS Die Angeklagten seien mit Bierflaschen und Quarzhandschuhen bewaffnet gewesen, hieß es. Im März waren vor dem Oberlandesgericht in Dresden acht mutmaßliche Mitglieder von »Revolution Chemnitz« wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu Haftstrafen zwischen zwei Jahren und drei Monaten und fünfeinhalb Jahren verurteilt worden. Einige von ihnen sollen auch an den Vorfällen auf der Schlossteichinsel beteiligt gewesen sein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Chemnitzer Verhandlung gegen die mutmaßlichen Helfer findet wegen der coronabedingten Hygieneauflagen und notwendigen Abstandsregelungen im Konzertsaal der Städtischen Musikschule statt.

Zunächst sind elf Verhandlungstage bis Mitte Juli terminiert. Schwerer Landfriedensbruch wird mit Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und bis zu zehn Jahren geahndet. epd

Debatte

Völkerrecht und Iran-Krieg: Merz spricht von einem Dilemma

Es sei nicht der Moment, »unsere Partner zu belehren«, sagt der Kanzler zu den Angriffen der USA und Israels gegen den Iran. Verurteilungen und Sanktionen hätten gegen Teheran wenig ausgerichtet

 01.03.2026

Krieg

Schwere Explosionen erschüttern Teheran

Im Norden der iranischen Hauptstadt zittern die Wände, als schwere Explosionen zu hören sind. Ziel der neuen Angriffe sollen staatliche Einrichtungen sein

 01.03.2026

Krieg

Israels Militär: Führungsspitze der »Achse des Terrors« ausgeschaltet

Für das israelische Militär ist die Tötung des iranischen Staatsführers Chamenei ein wichtiger Erfolg - und Höhepunkt der gezielten gewaltsamen Beseitigung von Bedrohungen Israels

 01.03.2026

Jerusalem/Washington

Israels Generalstabschef Ejal Zamir: »Viele weitere Tage des Kampfes liegen vor uns«

Auch US-Präsident Trump gibt eine Schätzung ab, wie lange die Kämpfe weitergehen könnten

 01.03.2026

Iran

Trump: »Sie wollen reden, also werden wir reden«

Nach dem gemeinsamen Angriff der USA und Israel auf den Iran hat sich der amerikanische Präsident gesprächsbereit gezeigt

 01.03.2026

Iran

IDF: Chamenei war der Letzte auf der Terroranführer-Liste des 7. Oktober

Die israelische Armee hat bekannt gegeben, dass mit Chamenei der letzte der für die Massaker des 7. Oktober verantwortlichen Anführer eliminiert sei

 01.03.2026

Sicherheitslage

Merz sieht keine »sehr große Gefährdung« in Deutschland

Der Bundeskanzler versichert: »Wir werden antisemitische oder antiamerikanische Angriffe auf deutschem Boden nicht dulden«

 01.03.2026

Krieg zwischen Iran und Israel

»Als sich das Blatt wendete«

Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt zum Tod von Ali Chamenei: »Dies ist der Moment, auf den das iranische Volk seit einem halben Jahrhundert gewartet hat«

 01.03.2026

Krieg

Schiffe vor Küste Omans angegriffen

Der Öltanker »Skylight« soll etwa neun Kilometer vor der omanischen Küste bei Musandam getroffen worden sein

 01.03.2026 Aktualisiert