Berlin

Antisemitisches »Sit-in« im Hauptbahnhof

Die Zwischenebene des Berliner Hauptbahnhof am Dienstagnachmittag Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Am Dienstagnachmittag haben israelfeindliche Demonstranten sich im Berliner Hauptbahnhof versammelt. Die Aktion wurde schon am Sonntag auf den sozialen Medien als »Massen-Sit-In« angekündigt. Die am Bahnhof zuständige Bundespolizei war schnell mit einigen Beamten vor Ort. Später kamen auch Berliner Landespolizisten hinzu. Die Aktion sei friedlich verlaufen, so die Polizei. Sie schätzt die Teilnehmerzahl auf 300.

Weniger friedlich waren die Forderungen der Demonstranten, wie aus Videoaufnahmen hervorgeht. Zwar wurde auf Plakaten ein sofortiger Waffenstillstand gefordert, jedoch skandierten die Teilnehmer Parolen wie »Intifada bis zum Sieg« - ein Aufruf zum Terror. Gleichzeitig riefen die Teilnehmer in Sprechchören »Israel ist ein Terrorstaat« und »Deutschland ist ein faschistischer Staat«.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Organisation »Global South United« hatte auf Instagram aufgerufen, sich in kleinen Gruppen und mit versteckten politischen Symbolen am Berliner Hauptbahnhof einzufinden, um dann einen spontanen Protest zu ermöglichen. /mma

Berlin

Polizei löst Kongress der Israel-Hasser auf

Judenhass, Gewaltverherrlichung und Schoa-Leugnung: Grund der Absage ist die Rede eines Mannes, für den wegen Hasstiraden gegen Juden und den jüdischen Staat ein politisches Betätigungsverbot gilt

 12.04.2024

USA

Trump beschimpft einmal mehr jüdische Biden-Wähler

Ex-Präsident: »Jeder jüdische Mensch, der für einen Demokraten stimmt oder für (Präsident Joe) Biden stimmt, sollte sich am Kopf untersuchen lassen«

 12.04.2024

Parlament

Bundestag debattiert Maßnahmen zur Antisemitismus-Bekämpfung

Streit um gemeinsame Entschließung von Unions- und Regierungsfraktionen. CDU/CSU-Antrag abgelehnt

 12.04.2024

Berlin

Faeser zu »Palästina-Kongress«: Einschreiten bei Straftaten

»Wer Hass gegen Juden verbreitet, muss wissen, dass das schnell und konsequent verfolgt wird«, sagt die Innenministerin

 12.04.2024

Argentinien

Terroranschlag auf jüdisches Kulturzentrum: Iran als Urheber verurteilt

Die Attacke in Buenos Aires wird als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft

 12.04.2024

Berlin

Wegner nennt »Palästina-Kongress« unerträglich

»Wir dulden in Berlin keinen Hass oder Hetze gegen Jüdinnen und Juden«, sagt der Regierende Bürgermeister

 12.04.2024

Antisemitismus

»Palästina-Kongress« findet in Berlin-Tempelhof statt

Die Polizei ist bis Sonntag auf Demonstrationen vorbereitet

 12.04.2024

München

Zentralrat der Juden würdigt »Die Rückkehr der Namen«

Mit dem Projekt erinnert der Bayerische Rundfunk (BR) zusammen mit der Landeshauptstadt an 1000 NS-Opfer

 12.04.2024

Berlin

Polizei vor Großeinsatz wegen »Palästina-Kongress«

Tausende Beamte sind am Wochenende im Einsatz

 12.04.2024