Peking

Pakistan und China stellen Forderungen für Frieden im Nahen Osten vor

Wang Yi, Chinas Außenminister, spricht auf einer Pressekonferenz Anfang März. Foto: picture alliance/dpa

Nach einem Treffen der Außenminister Chinas und Pakistans in Peking stellen die Länder gemeinsame Forderungen in Bezug auf den Krieg im Nahen Osten vor. »China und Pakistan fordern eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen und größtmögliche Anstrengungen, um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern«, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Humanitäre Hilfe solle in die vom Krieg betroffenen Gebiete vorgelassen werden und Friedensverhandlungen sollten so schnell wie möglich beginnen, hieß es weiter. Zudem forderten die Länder den »Verzicht auf die Anwendung oder Androhung von Gewalt während Friedensgesprächen«.

Das Passieren der Straße von Hormus solle so schnell wie möglich wieder normal ermöglicht werden. Weiter hieß es, ein gemeinsamer Frieden solle auf Grundlage der UN-Charta und internationalen Rechts verhandelt werden. 

China und Pakistan gelten als strategische Partner

Pakistan hatte sich zuletzt um Vermittlung zwischen den USA und dem Iran bemüht. Am Wochenende hatte Islamabad die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei zu Gesprächen über den Iran-Krieg empfangen. Pakistans Außenminister Ishaq Dar war infolge zu Gesprächen nach China aufgebrochen. China und Pakistan gelten als strategische Partner. dpa

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