Berlin

»Nicht der Lächerlichkeit preisgeben«

In Teheran ist zum wiederholten Mal ein Karikaturen-Wettbewerb über den Holocaust ausgeschrieben worden. Foto: dpa

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat den iranischen Karikaturen-Wettbewerb über den Holocaust und eine dazugehörige Ausstellung scharf verurteilt. Die Ermordung der sechs Millionen Juden, für die Deutschland Schuld und Verantwortung trage, »darf nicht der Lächerlichkeit preisgegeben werden«, sagte Steinmeiers Sprecher Martin Schäfer am Mittwoch in Berlin.

hass Dies säe Hass und vertiefe die Gräben im Nahen und Mittleren Osten, betonte der Sprecher. Steinmeier habe auf seiner Iran-Reise im Februar gegenüber der Regierung in Teheran die klare Erwartung geäußert, diesen Wettbewerb und die Ausstellung nicht stattfinden zu lassen.

Medienberichten zufolge ist in Teheran bereits zum wiederholten Mal ein Wettbewerb um Karikaturen ausgeschrieben worden, die den Holocaust an den europäischen Juden thematisieren. Dies sorgt international für Empörung. epd

Deutschland

Stolperstein-Verbot in Heidenau löst bundesweite Debatte aus

In der sächsischen Stadt Heidenau sollen keine Stolpersteine zum Gedenken an NS-Opfer mehr verlegt werden. Die Bildungsministerin spricht von einem Skandal

von Paula Konersmann  27.09.2026

Wissenschaft

Auf dem Trockenen?

Dürre, Wassermangel, Hitzewellen: Nach diesem Sommer fragen sich immer mehr Menschen, wie wir dem Klimawandel trotzen können. Ein Blick nach Israel könnte helfen

von Gidon Bromberg  27.09.2026

Meinung

KI-Warnung: ehrlich oder eigennützig?

Wenn Künstliche Intelligenz wirklich so gefährlich zu werden droht, wäre nicht freiwillige Zurückhaltung, sondern internationale Kontrolle die richtige Antwort

von Elke Wittich  27.09.2026

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026

Berlin

Söder warnt SPD und Grüne vor Koalition mit Linkspartei

Nach der Wahl in Berlin mit dem Sieg der Linkspartei ist noch immer unklar, wer künftig regieren wird. Der CSU-Chef hat eine klare Erwartung für den Umgang mit dem Wahlsieger

 25.09.2026

Kassel/Heidenau

Stadt stoppt Stolpersteine – Künstler: War zu erwarten

Der Stadtrat von Heidenau bei Dresden lässt keine neuen Stolpersteine im Straßenraum zu. Der Initiator der Gedenksteine, Gunter Demnig, warnt vor Unsichtbarkeit der NS-Opfer und will weitermachen

 25.09.2026

Berlin

Schuster: Seit Hamas-Angriff kaum Kontakte zu muslimischen Verbänden

Er hat muslimische Freunde. Doch offizielle Beziehungen zwischen der jüdischen Gemeinde und muslimischen Verbänden gibt es kaum noch. Der Zentralratspräsident kritisiert dies und hofft auf Besserung

 25.09.2026

USA

Rennpferd muss wegen Hitler-Bezug umbenannt werden

Der Jockey Club erhält eine formale Beschwerde, woraufhin der Name des Tieres verboten wird. Wie hieß das Pferd? Und wie heißt es jetzt?

 25.09.2026

New York

Susan Sarandon bei Demo gegen Israel festgenommen

Zwei Proteste gegen Israel fanden während der Rede von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor der UNO statt. Bei einer davon wurde zum Mord an ihm aufgerufen

 25.09.2026