Krieg gegen Iran

Großbritannien verlegt Eurofighter nach Katar

Britische Eurofighter Foto: picture-alliance/ dpa

Großbritannien verlegt vier weitere Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter nach Katar. Das kündigte Premierminister Keir Starmer bei einer Pressekonferenz in London an. Man reagiere damit auf entsprechende Bitten von Verbündeten in der Region, sagte der Labour-Politiker. Zudem bestätigte er, dass die USA inzwischen von britischen Stützpunkten aus »defensive« Luftschläge gegen iranische Raketen ausführten, bevor diese abgefeuert würden.

Er stehe zu der Entscheidung, sich zunächst nicht an den Angriffen gegen den Iran zu beteiligen, betonte Starmer. Mit der anfänglichen Weigerung, den USA die eigenen Stützpunkte zur Verfügung zu stellen, hatte Starmer den Zorn von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. Der Labour-Politiker sei »kein Winston Churchill« hatte der US-Präsident beim Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in Washington in dieser Woche gestichelt. 

Starmer begründete den Kurswechsel damit, dass sich die Situation verändert habe. »Der Iran hat inzwischen Drohnen und Raketen auf zehn Länder abgefeuert, die ihn nicht angegriffen haben. Das sind Verbündete des Vereinigten Königreichs, in denen wir Tausende Briten und militärisches Personal haben«, so der Premier. 

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Diese zu schützen habe Priorität. Deswegen seien schon seit Jahresbeginn defensive Kapazitäten auf den britischen Stützpunkten in Zypern und Katar erhöht worden. Dazu gehörten etwa Kampfflugzeuge, Luftabwehrraketen, Radaranlagen und Anti-Drohnen-Systeme. Britische Kampfflugzeuge seien wie schon in den vergangenen Tagen auch letzte Nacht wieder am Himmel über Jordanien, Katar und anderer Verbündeter im Einsatz gewesen, so der Premier. dpa

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