New York

Neue Vorwürfe: Mamdanis Ehefrau soll palästinensischen Terror glorifiziert haben

Bürgermeister Zohran Mamdani mit seiner Frau Rama Duwaji am 12. März Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Die Ehefrau des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani sieht sich erneut mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Laut amerikanischen Medienberichten sollen frühere Social-Media-Beiträge von Rama Duwaji Sympathien für palästinensische Terroristen erkennen lassen.

Demnach teilte sie auf der Plattform Tumblr Inhalte, in denen unter anderem Mitglieder der Terrororganisation PFLP positiv dargestellt wurden. Besonders hervorgehoben wird ein Beitrag aus dem Jahr 2017 mit einem Bild der Flugzeugentführerin Leila Khaled. Dazu habe sie ein Zitat verbreitet: »Wenn es meiner Sache dient, nehme ich den Tod gerne in Kauf.«

In einem anderen Beitrag aus dem Jahr 2015 heißt es: »Man kann Muslime nicht für Terrorismus verantwortlich machen, weil sie Al-Qaida weder aufgebaut noch finanziert oder ausgebildet haben. Das haben Weiße getan.«

Lesen Sie auch

»Tel Aviv sollte gar nicht existieren«

Zusätzlich soll Duwaji in älteren Beiträgen die Existenz von Tel Aviv infrage gestellt und die Bewohner als »Besatzer« bezeichnet haben. »Tel Aviv sollte gar nicht existieren«, schrieb sie damals.

Die Vorwürfe kommen kurz nachdem neuere Social-Media-Aktivitäten der Bürgermeistergattin öffentlich geworden waren. So soll sie am Tag des Hamas-Massakers am 7. Oktober 2023 einen Beitrag positiv bewertet haben, der den Terrorangriff feierte. Zudem stimmte sie einem Post zu, in dem Berichte über Vergewaltigungen israelischer Frauen durch Hamas-Terroristen als »großer Schwindel« bezeichnet wurden.

Bürgermeister Mamdani wies Kritik zurück und betonte, seine Frau habe »keine formelle Rolle« in seinem Wahlkampf oder im Rathaus. Sie solle daher nicht für Online-Aktivitäten zur Verantwortung gezogen werden. im

Teheran

Iran meldet Tod von Revolutionsgarde-Sprecher bei Angriffen

Staatliche iranische Medien vermelden den Tod von Ali Mohammad Naini, der seit 2024 die Revolutionsgarde repräsentierte

 20.03.2026

Hamburg

Block-Entführung: Team war »zusammengewürfelter Haufen« aus Israel und Deutschland

Traf sich die angeklagte Unternehmerin Christina Block kurz vor der Rückholung ihrer jüngsten Kinder in einem Hotel mit den maskierten Entführern? Beim Schlagabtausch der Anwälte fallen scharfe Worte

 20.03.2026

Teheran

Irans neuer Machthaber droht Gegnern in aller Welt

Irans Oberhaupt Mojtaba Chamenei ist seit seiner Ernennung im Versteck. Nun rief er zum weltweiten Kampf gegen »innere und äußere Feinde« auf

 20.03.2026

Nahost

13 Raketenwellen gegen Israel, USA und IDF greifen Regime-Ziele in Teheran an

Die Lage im Überblick

 20.03.2026 Aktualisiert

Nahost

EU-Staaten fordern Aussetzung der Angriffe auf Energiesektor

Jüngste Angriffe auf Anlagen der Gasproduktion im Iran und im Nachbarstaat Katar schüren Befürchtungen vor einer weiteren Eskalation des Krieges

 20.03.2026

Teheran

Persisches Neujahr vom Krieg überschattet

Statt Frühlingsfreude prägen Trauer, Trümmer und Zukunftssorgen das Neujahr im Iran. Wie Menschen in der Hauptstadt versuchen, trotz Konflikten an Traditionen festzuhalten

 20.03.2026

Augsburg

Manfred Weber: AfD ist »absolut toxische Partei«

Vorwürfe, wonach es eine strukturierte, systemische Zusammenarbeit mit der AfD gebe, weist der EVP-Vorsitzende zurück

 20.03.2026

Gefahr

Israel: Iran kann kein Uran mehr anreichern

Seit 20 Tagen attackieren Israel und die USA den Iran mit schweren Luftangriffen. Dem israelischen Ministerpräsidenten zufolge hat die gemeinsame militärische Operation bereits Ergebnisse gebracht

 19.03.2026

Suchmaschine

USA ermöglichen Recherche zu Nazis in der eigenen Familie

War der eigene Opa ein Nazi? Diese Frage kann nun über das US-Nationalarchiv beantwortet werden. Erstmals wurden die überlieferten Mitgliedskarteien der NSDAP vollständig ins Netz gestellt

von Sabina Crisan, Marc Fleischmann  19.03.2026