Magdeburg

Neue Meldestelle zu Antisemitismus in Sachsen-Anhalt

Blick auf Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg (Symbolfoto) Foto: imago images/ecomedia/robert fishman

Eine neue Meldestelle zu Antisemitismus in Sachsen-Anhalt nimmt ihre Arbeit auf. Träger ist der gemeinnützige Verein Ofek (hebräisch: Horizont), der solche Einrichtungen unter anderem auch in Baden-Württemberg, Berlin, Hessen und Sachsen unterhält, wie Sachsen-Anhalts Staatskanzlei am Freitag in Magdeburg mitteilte.

Nach deren Angaben ist die Meldestelle ein vorrangiges Ziel im »Landesprogramm für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus« und wird deshalb vom Land gefördert. Sie solle antisemitische Vorfällen mit und ohne Straftatbestand dokumentieren und analysieren. Dies solle in einer Weise geschehen, »dass die Schwelle für Meldungen möglichst niedrig gehalten wird und die Erfahrungen der Betroffenen im Fokus stehen«.

Betroffene und ihr Umfeld sowie Zeuginnen und Zeugen können Meldungen etwa auf Deutsch, Englisch und Russisch mit Hilfe eines Online-Formulars des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) vornehmen oder sich bei der Meldestelle persönlich melden.

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) erklärte, für einen effektiven Kampf gegen Antisemitismus sei es wichtig zu wissen, »wo und wie sich dieser zeigt und wer antisemitische Handlungen begeht«. Weiterhin könnten die Betroffenen über die Meldestelle schnell an Unterstützungsstrukturen vermittelt werden, »um nicht mit dem Erlebten allein gelassen zu werden«. kna

Ukraine

Der verdrängte Krieg

Es gibt keine Alternative zur Unterstützung des angegriffenen Landes. Ansonsten könnte das Grauen näher rücken – auch bis zu uns nach Deutschland

von Igor Mitchnik  22.02.2026

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026

Berlinale

»Free Palestine« auf der Bühne

Filmemacher Abdallah Alkhatib wirft der Bundesregierung vor: »Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza«

von Katrin Richter  21.02.2026

Meinung

Endlich kehrt Ehrlichkeit in die Debatte über die UNRWA ein!

Der CDU-Antrag bringt auf den Punkt, was seit Jahren verdrängt wurde: Palästinensische Gewalt darf natürlich nicht als politisches Instrument akzeptiert werden

von Daniel Neumann  21.02.2026

Parteitag

»Die UNRWA ist nicht reformierbar«: CDU will Zahlungsstopp

Einmütig haben die Delegierten des CDU-Bundesparteitags in Stuttgart beschlossen, dass es künftig striktere Auflagen für deutsche Zuschüsse an die Palästinenser geben soll

von Michael Thaidigsmann  21.02.2026

Militär

Bundeswehr und IDF wollen enger zusammenarbeiten

Bei einem Besuch in Israel vereinbaren Vertreter der Bundeswehr eine engere Kooperation mit Israels Armee. Deutschland will dabei auch etwas über die Integration von Frauen ins Militär lernen

 20.02.2026

Stuttgart

Merz schließt AfD als Option kategorisch aus

In Teilen der CDU liebäugeln manche damit, ob nicht doch auch die AfD ein Partner werden könnte. Der Parteichef zieht eine deutliche rote Linie

 20.02.2026

Berlin

Auswärtiges Amt: Deutsche sollen Iran verlassen

Die Bundesregierung warnt Deutsche im Iran erneut vor einer möglichen Eskalation. Noch gebe es Ausreisemöglichkeiten zu Lande und mit Flugzeugen

 20.02.2026