Berlin

Namen der Opfer des 7. Oktober verlesen

Die Mahnwache »Never Forget October 7th« vor dem Brandenburger Tor Foto: picture alliance/dpa

Genau ein Jahr nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel haben Aktivisten am Montagmorgen die Namen von 1170 Ermordeten und 255 Entführten am Brandenburger Tor in Berlin verlesen.

Das Gedenken begann um 5.29 Uhr, dem Zeitpunkt des Überfalls vom 7. Oktober 2023. Dieser gilt als schlimmstes Pogrom gegen Juden seit den Verbrechen der Nazi-Zeit. Etwa 100 Menschen befinden sich weiterhin in der Gewalt des palästinensischen Terrors im Gazastreifen. Wie viele von ihnen noch leben, ist unklar.

Die Namenslesung trug den Titel »Never Forget October 7th« und sollte zeitgleich in Dutzenden Städten weltweit stattfinden, darunter Leipzig, Düsseldorf, Warschau, Belfast, Lima und New York. Nach Angaben der Veranstalter ist sie Teil einer internationalen Kampagne der »Marsch des Lebens«-Bewegung.

Die Veranstalter wollen nach eigenen Angaben mit dem Gedenkakt »die Trauer des jüdischen Volkes teilen, sich unabhängig von aktueller Politik an die Seite des jüdischen Staates stellen und die Stimme gegen Antisemitismus und Antizionismus erheben«. dpa/ja

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