New York

Naher Osten: Umfangreichste US-Militärpräsenz seit 2003

Ein Kampfjet auf dem Flugzeugträger USS Gerald R. Ford Foto: picture alliance/dpa

Die Vereinigten Staaten verstärken ihre militärische Präsenz im Nahen Osten in einem Ausmaß, das Beobachter mit den Vorbereitungen auf den Irakkrieg vor mehr als zwei Jahrzehnten vergleichen. Nach einem Bericht des »Wall Street Journal« handelt es sich um den größten Aufbau von US-Luftstreitkräften in der Region seit 2003, als die US-Armee den damaligen Irak-Krieg mit einer Luftoffensive begann.

Dem Bericht zufolge wurden zahlreiche Kampfflugzeuge und weitere militärische Mittel in die Region verlegt, während Präsident Donald Trump einen möglichen Angriff auf den Iran in Erwägung zieht. Zu den eingesetzten Maschinen zählen unter anderem moderne Kampfjets wie F-16, F-22 und F-35.

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Zudem seien mehrere Flugzeugträger entsandt worden. In anderen Berichten war von dreien die Rede. Die Truppenverlegung soll Washington eine länger angelegte Militärkampagne ermöglichen – deutlich über das begrenzte Bombardement iranischer Nuklearanlagen hinaus, das während des israelisch-iranischen Krieges im vergangenen Juni durchgeführt wurde.

Hintergrund der Eskalation sind stockende Gespräche über Irans Atomprogramm sowie die gewaltsame Niederschlagung regimekritischer Proteste in der Islamischen Republik. US-Vertreter hatten zuletzt signalisiert, dass die Verhandlungen kaum Fortschritte bringen. Vor diesem Hintergrund wächst die Sorge vor einer weiteren militärischen Zuspitzung in der Region. im

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