Berlin

Nach Veranstaltung gegen Judenhass Büro von CDU-Politiker attackiert

Klaus-Dieter Gröhler (CDU) Foto: dpa

Auf das Wahlkreisbüro des Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler ist ein Anschlag verübt worden. Fünf Schaufensterscheiben wurden dabei nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Dienstag eingeschlagen. Der für extremistische Taten zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Gröhler teilte mit, es sei kein Zufall, dass die Scheiben wenige Stunden nach einer Veranstaltung dort mit dem Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, beschädigt worden seien. Nach Aussagen von Nachbarn seien mehrere Täter gesehen worden.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland verurteilte den Angriff auf das Schärfste und versicherte Gröhler seine Solidarität.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, betonte: »Angriffe auf Abgeordnete und ihre Wahlkreisbüros sind zugleich Angriffe auf die parlamentarische Demokratie. Wir lassen uns von solchen niederträchtigen Attacken weder beeindrucken noch einschüchtern.«  dpa/ja

Meinung

Sich als Opfer ermächtigen

Deutsche Intellektuelle schwafeln über die angeblichen Lehren aus deutscher Kriegserfahrung

von Achim Doerfer  22.05.2022

Diplomatie

Kulturstaatsministerin Roth zu Antrittsbesuch in Israel

Grünen-Politikerin besuchte am Sonntag Yad Vashem. Treffen mit Künstlern und Vertretern deutscher Stiftungen geplant

 22.05.2022 Aktualisiert

Prävention

»Das Thema drängt«

Marlene Schönberger über Antisemitismus, politische Bildung und die Stärkung der Demokratie

von Joshua Schultheis  20.05.2022

Katar

Geldkoffer aus dem Golfstaat

Mit Öl- und Gasdollars erkauft sich das Emirat Einfluss in aller Welt. Auch im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern mischt es kräftig mit

von Ralf Balke  20.05.2022

70 Jahre Luxemburger Abkommen

Unmögliche Wiedergutmachung

Dokumentarfilm »Reckonings« beleuchtet schwierige Geschichte hinter deutscher Entschädigung für NS-Verbrechen

von Gernot Wolfram  19.05.2022

Abraham Geiger Kolleg

Anwaltskanzlei untersucht weitere jüdische Institutionen

Nach Vorwürfen sexualisierter Belästigung: Auch Allgemeine Rabbinerkonferenz und Zacharias Frankel Kolleg stimmen Überprüfung zu

 19.05.2022 Aktualisiert

Sachsenhausen-Prozess

»Lehrstück über Verbrechen, Politik und Justizgeschichte«

Nebenklage-Vertreter im Verfahren gegen früheren KZ-Wachmann wirft Justiz vor, Pflichten nicht nachgekommen zu sein

 19.05.2022

Paul-Spiegel-Preis

Zentralrat der Juden ehrt Tennis Borussia

Am 3. Juli soll Auszeichnung an TeBe und die 2020 ausgezeichnete Initiative »Omas gegen Rechts« verliehen werden

 19.05.2022

Radikalisierung

Die Desinformierer

Wie der Hang zu Verschwörungsideologien die Medienlandschaft verändert

von Matthias Meisner  19.05.2022