Atomstreit

Maas wirft Teheran »Spiel mit dem Feuer« vor

Foto: dpa

Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) hat den Iran im Atomstreit zur Umkehr aufgerufen. »Das ist ein Spiel mit dem Feuer, das Teheran dort betreibt«, sagte Maas am Donnerstag vor einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Großbritannien und den USA am Donnerstag in Paris. Sie wollten das gemeinsame Vorgehen im Atomstreit beraten.

Inspektoren Der Iran hatte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zu Wochenbeginn darüber informiert, dass er sich von Dienstag nächster Woche an einen zentralen Teil des Abkommens zur Verhinderung einer iranischen Atombombe nicht mehr halten werde. Den Inspektoren soll dann der unbegrenzte Zugang zu Atomanlagen verwehrt werden. Damit bliebe von dem Abkommen de facto nichts mehr übrig.

Das Atom-Abkommen war 2015 zwischen dem Iran sowie den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China geschlossen worden. Unter Präsident Donald Trump stiegen die USA 2018 aus. Seit dem Machtwechsel im Weißen Haus gibt es Hoffnung, dass die USA zurückkehren. dpa

Emmendingen

Scholz fordert Aufklärung über Antisemitismus in Schulen

Es müsse dafür gesorgt werden, dass alle über den Nationalsozialismus Bescheid wüssten, sagt der Kanzler

 28.02.2024

Mannheim

Synagogenfenster mit Graffiti beschmiert

Die Kriminalpolizeidirektion ermittelt

 27.02.2024

Streit

Zentralrat der Juden entzieht der Jüdischen Gemeinde zu Berlin das Stimmrecht

Das unabhängige Gericht beim Zentralrat hatte die Aussetzung des Stimmrechts empfohlen - das Präsidium folgte dem nun einstimmig

von Michael Thaidigsmann  27.02.2024

Einspruch

Juden zählen nicht

Warum Zentralratspräsident Josef Schuster die Berlinale-Preisverleihung an die Paulskirchenrede von Martin Walser erinnert

 28.02.2024 Aktualisiert

Magdeburg

Sieben Jahre Haft für Halle-Attentäter wegen Geiselnahme

Wegen des antisemitischen Anschlags von Halle wurde der Attentäter schon zur Höchststrafe verurteilt. Jetzt hat er eine weitere Strafe bekommen. Es ist offen, ob er je wieder in Freiheit kommt

von Dörthe Hein  27.02.2024

Venedig

Künstler fordern Ausschluss Israels von Kunstbiennale

Mehr als 8000 Kunst- und Kulturschaffende haben einen antisemitischen Brief unterzeichnet

 27.02.2024

München

Antisemitischer Angriff vor Synagoge

Ein 43-Jähriger will einen Streit zwischen Jugendlichen schlichten – und wird selbst zum Opfer

 27.02.2024

Berlin

Zwei Polizisten bei anti-israelischer Demo verletzt

Mehrere Strafermittlungsverfahren mussten eingeleitet werden

 27.02.2024

Berlinale-Skandal

»Es muss sich endlich etwas ändern in der Kulturförderung«

»Hetze gegen Israel auf Kulturveranstaltungen« seien regelmäßig zu hören, kritisiert Josef Schuster

 27.02.2024