Meinung

Lasst sie ruhig rein!

Draußen bleiben! So lautet de facto die israelische Politik in Sachen Gaza schon seit Jahren. Ausländische Politiker und Diplomaten dürfen nicht rein, auch nicht der deutsche Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel. Nun heißt es plötzlich, Außenminister Avigdor Lieberman wolle sieben europäische Kollegen in den Landstreifen einladen. Dass Israel damit schon wieder auf internationalen Druck reagiere, wie schon zuvor bei der Lockerung der Gaza-Blockade, ist der Tenor der internationalen Kommentare. Doch die Einschätzung stimmt nicht. Den diplomatischen Rammbock Lieberman interessiert die Weltpresse herzlich wenig. Und wenn er Druck spürt, setzt er lieber noch eins drauf. Stattdessen scheint es so, als sei Jerusalem endlich daran interessiert, sein außenpolitisches Image aufzupolieren. Vielleicht hat die Regierung endlich verstanden, dass auch Politik eine positive PR braucht. Also nichts wie rein mit den Damen und Herren – bitte recht freundlich!

Libanon

Suche nach sterblichen Überresten von Ron Arad gescheitert

Nach Angaben des israelischen Militärs landeten Kommandos in der Ortschaft Nabi Chit. Dort durchsuchten sie unter anderem einen Friedhof nach möglichen Hinweisen auf den Verbleib des Vermissten

 07.03.2026

USA

New York: Frau des Bürgermeisters gefallen Social-Media-Beiträge, die den 7. Oktober feierten

Einige der Posts stammten von israelfeindlichen Organisationen und stellten die Massaker in Israel als angeblichen Widerstand dar

 07.03.2026

Sicherheit

Israel verschärft Schutz für Botschaften im Ausland

Ein vereitelter Anschlag auf die israelische Botschaft in Aserbaidschan und eine Synagoge in Baku zeigen, warum die Maßnahmen als notwendig angesehen werden

 07.03.2026

Teheran

Iran bittet arabische Nachbarn um Entschuldigung – und setzt Angriffe fort

Die widersprüchlichen Signale werden als Anzeichen dafür angesehen, dass die politische Führung derzeit nur begrenzten Einfluss auf Teile des Militärs hat

 07.03.2026

Berlin

»Freiheit für den Iran«: Kundgebung am Brandenburger Tor

Demonstranten fordern Demokratie und erinnern an Tote und Gefangene

 07.03.2026

München

Vorfall am israelischen Generalkonsulat

Nach Steinwürfen gegen die diplomatische Vertretung kommt es zu einem Polizeieinsatz

 07.03.2026

Washington

Trump droht Iran mit »vollständiger Zerstörung«

Teheran werde heute »sehr hart getroffen«, sagt der amerikanische Präsident. »Iran ist nicht länger der Rüpel des Nahen Ostens, sondern stattdessen dessen Verlierer.«

 07.03.2026

Berlin

Bundesrat will Hakenkreuz-Schmierereien an Schulen bestrafen

Die Nutzung von verfassungsfeindlichen Kennzeichen durch Schüler soll strafbar werden. Der israelische Botschafter begrüßt den Schritt

 06.03.2026

Washington D.C.

Bodentruppen im Iran? Trump spricht von »Zeitverschwendung«

Grundsätzlich ausschließen wollte die US-Regierung den Einsatz von Bodentruppen im Iran bislang nicht. Jetzt reagiert Präsident Trump auf Äußerungen des iranischen Außenministers zu dem Thema

 06.03.2026