Nach den amerikanisch-israelischen Militärschlägen im Iran und den iranischen Gegenangriffen hat die Landespolizei die Schutzmaßnahmen für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt verstärkt.
Entsprechend der dynamischen Entwicklung werden diese angepasst, wie das Innenministerium in Magdeburg mitteilte. Die Polizei sei umgehend sensibilisiert worden, die bestehenden Schutzmaßnahmen mit höchster Priorität umzusetzen.
Die Polizeibehörden in Halle, Magdeburg und Dessau-Roßlau haben Kontakt zu den jüdischen Gemeinden aufgenommen und stehen in einem engen Austausch, wie es hieß. Laut Ministerium bewertet das Landeskriminalamt die Gefahrenlage fortwährend - in engem Austausch mit den Polizeiinspektionen sowie den Sicherheitsbehörden der Länder und des Bundes.
Am Morgen hatten sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und die Innenminister der Länder zusammengeschaltet und abgestimmt. dpa