Uwe Becker

Klare Haltung gegen Antisemitismus gefordert

Uwe Becker Foto: dpa

Der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker fordert von Veranstaltern eine klare Haltung gegen Antisemitismus.

»Ob erfolgreicher Musiker oder weltweit anerkannter Wissenschaftler, für die Verbreitung von Antisemitismus darf es keinen Prominenten-Bonus geben«, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Wiesbaden. Wer dazu beitrage, dass sich das Virus der Judenfeindlichkeit verbreite, gehöre auf keine Bühne.

GESELLSCHAFT Auftritte des kamerunischen Israelkritikers Achille Mbembe und des deutschen Sängers Xavier Naidoo seien Beispiele für eine zu geringe Wachsamkeit der Gesellschaft gegenüber der Ausbreitung antisemitischer Stereotype, fügte der Beauftragte der hessischen Landesregierung für das jüdische Leben und den Kampf gegen Antisemitismus hinzu.

»So lange Xavier Naidoo nicht von seinem Irrweg ablässt und diesen eher noch verstärkt, sollte es keine Konzerte von ihm mehr in unserem Land geben«, sagte Becker. epd

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