London

Kate und William sprechen mit Holocaust-Überlebenden

Prinz William und Prinzessin Kate bei der Gedenkveranstaltung zum 80 Jahrestag der Befreiung von Auschwitz Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Der britische Thronfolger Prinz William und Prinzessin Kate haben in London der Opfer des Holocaust gedacht und Überlebende getroffen. William sprach in einer kurzen Rede über deren »Mut, die erschütterndsten Momente ihres Lebens mit uns zu teilen«. Das sorge dafür, »dass wir nie vergessen«, sagte der 42-Jährige. »Ich versichere ihnen, das werden wir nie.«

Auf Bilder ist zu sehen, wie Kate (43), die sich Mitte Januar nach ihrer Krebserkrankung erstmals in diesem Jahr alleine öffentlich gezeigt hatte, die 87-jährige Yvonne Bernstein und den 89-jährigen Steven Frank umarmt.

Lesen Sie auch

Beide hatte die Prinzessin bereits vor fünf Jahren getroffen. »Sie wusste sofort meinen Namen - so ein lieber Mensch. Meine Enkelkinder wären begeistert«, sagte Frank der Nachrichtenagentur PA zufolge nach der Veranstaltung des Gedenktages.

Kate befindet sich nach ihrer im vergangenen März öffentlich gemachten Erkrankung in Remission. Der britischen Organisation Cancer Research UK zufolge wäre eine vollständige Remission gegeben, wenn nach einer Behandlung keine Anzeichen von Krebs mehr nachgewiesen werden können.

Der britische König Charles III. war zur Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau nach Polen gereist. dpa

Islamismus

Tagesspiegel: FDP-Politikerin soll Unbeteiligten nach CSD-Anschlag fälschlich verdächtigt haben

Der zu Unrecht Verdächtigte heißt ebenfalls Abdul und erhielt nach eigenen Angaben etliche Drohungen

 29.07.2026

Thüringen

Entschuldigung nach Hass-Kommentar eines Leinefelder Gastwirts abgelehnt

Das Auschwitz-Komitee wirft dem Gastronomen vor, Menschen mit dem Tod bedroht und die Verbrechen des Nationalsozialismus verherrlicht zu haben.

 29.07.2026

Toronto

Solidarität nach Angriffen: Lange Schlangen vor jüdischen Bagel-Läden

Nach Angriffen auf zwei Filialen der jüdischen Bäckereikette Kiva’s Bagel Bar kaufen Bewohner dort ein. Zeitgleich feuerte ein Unbekannter Schüsse auf das US-Konsulat ab

 29.07.2026

Nahost

Iran greift US-Stützpunkt in Jordanien an – Washington reagiert mit Luftschlägen im Irak

Es ist der erste Raketenangriff des Iran auf einen US-Stützpunkt, seit Präsident Donald Trump die amerikanischen Angriffe auf iranische Ziele vor wenigen Tagen ausgesetzt hatte

 29.07.2026

Berlin

Klein: Sympathie-Bekundung für Terrororganisationen strafbar machen

Nach dem Anschlag durch einen IS-Anhänger fordert der scheidende Antisemitismusbeauftragte Gesetzesänderungen

 29.07.2026

Berlin

CSD-Anschlag: Innensenatorin und Polizei beantworten Fragen

Nach dem Angriff gibt es noch viele Unklarheiten. Der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses kommt daher zusammen. Außerdem rückt das Thema Prävention in den Fokus

 29.07.2026 Aktualisiert

Berlin

Prien stellt mehr Geld gegen Radikalisierung in Aussicht

Nach dem CSD-Anschlag sagt die Familienministerin, queere Menschen seien in Teilen des Landes besonders unter Druck und könnte Solidarität erwarten

 29.07.2026

Judenhass

Antisemitismus auf Höchststand seit mehr als drei Jahrzehnten

Die Untersuchung erfasst die sieben Länder mit den größten jüdischen Bevölkerungen außerhalb Israels, darunter Deutschland

 29.07.2026

Benjamin Netanjahu (l.) und Wolodymyr Selenskyj bei der Trauerfeier für Lindsay Graham am Dienstag in Washiongton, D.C.

Washington D.C.

Netanjahu und Selenskyj treffen sich erstmals seit fast drei Jahren persönlich

Die beiden Politiker wechselten einige Worte und begrüßten sich mit einem Handschlag, nachdem sie zuvor getrennt von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen worden waren

 29.07.2026