Berlin

Jüdisches Paar in U-Bahn geschlagen und beleidigt

Eine U-Bahn am Bahnhof Hallesches Tor Foto: picture alliance / dpa

Eine 25-jährige Frau und deren 29-jähriger Begleiter sind in der Nacht zu Montag in einem Berliner U-Bahnzug antisemitisch beleidigt und geschlagen worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Tat kurz nach Mitternacht in einem Zug der Linie U3 in Richtung U-Bahnhof Hallesches Tor im Stadtteil Kreuzberg.

Demnach wurden die beiden im Zuge eines kurzen Wortwechsels von einer 27-jährigen Frau und einem gleichaltrigen Mann gefragt, ob sie Juden seien. Als sie dies bejahten, seien sie durch die 27-Jährige antisemitisch beleidigt worden. Dann schlugen beide Tatverdächtige zu, der Frau gegen die Hand und dem 29-Jährigen ins Gesicht.

Beide Tatverdächtige waren den Angaben zufolge betrunken und wurden von alarmierten Polizeikräften auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Hallesches Tor beziehungsweise in der Nähe des Bahnhofs angetroffen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.epd

Nahost

Bericht: Iran greift Handelsschiffe in der Straße von Hormus an

Die Revolutionsgarden drohen weiterhin mit Raketen- und Drohnenangriffen

 07.07.2026

Schönefeld

Wadephul reist zu Gesprächen nach Israel

Der Bundesaußenminister ist bereits auf dem Weg in den Nahen Osten. Die Liste der Themen ist lang

 07.07.2026

Interview

»Ich würde gerne mit Benjamin Netanjahu sprechen«

Der Podcaster Benjamin Berndt schreibt Mediengeschichte. Sein YouTube-Format »Ungeskriptet« erreicht Millionen. Ein Gespräch

von Sven Gösmann, Stella Venohr  07.07.2026

Diplomatie

Streit mit der Türkei: Wadephul stellt sich an die Seite Israels

Außenminister Johann Wadephul hat Aussagen seines türkischen Amtskollegen Hakan Fidan als »vollkommen unangemessen« bezeichnet. Fidan hatte Israel ein »Problem für die Menschheit« genannt

 07.07.2026 Aktualisiert

Jerusalem

»Antisemitische Hetze« und »Aufruf zum Völkermord«: Streit zwischen Israel und Türkei eskaliert

Türkeis Außenminister hatte Israel als Problem für die Menschheit bezeichnet, das nicht länger ertragen werden könne

 07.07.2026

USA

Wie Ägyptens Nationaltrainer bei der Fußball-WM Lügen über Israel verbreitet

Politische Botschaften sind während des Turniers eigentlich verboten. Ägyptens Trainer lässt sich davon nicht beeindrucken

 07.07.2026 Aktualisiert

Düsseldorf

Mehr als 600 Dokumente aus NS-Zeit an Gedenkstätten übergeben

Eine im November gestoppte Auktion hat zum Ankauf von mehr als 600 Dokumenten aus der NS-Zeit geführt. Im Düsseldorfer Landtag sind sie nun an Gedenkstätten, Erinnerungsorte und Archive übergeben worden

 06.07.2026

Hintergrund

UNRWA: Die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Israel-Lobby

Eine neue Studie der linksparteinahen Stiftung präsentiert jüdische und pro-israelische Organisationen in Deutschland pauschal als Sprachrohre der Regierung in Jerusalem

von Michael Thaidigsmann  06.07.2026

Bayern

Jüdische Gemeinde München hat einen neuen Vorstand gewählt

Charlotte Knobloch als Präsidentin bestätigt

 06.07.2026 Aktualisiert