Italien

Jüdischer Weltkongress tagt in Rom

Foto: wjc

Rund 150 führende Vertreter jüdischer Gemeinden aus aller Welt haben sich am Dienstag zu einer Tagung des Jüdischen Weltkongresses (WJC) in Rom getroffen. Sie diskutierten unter anderem die Situation jüdischen Lebens und die Flüchtlingskrise in Europa. Auch die aktuelle Lage im Nahen Osten stand auf der Tagesordnung.

Zweistaatenlösung Wie Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und WJC-Vizepräsident, mitteilte, hat der Kongress in einer Resolution die israelische Regierung und die palästinensische Autonomiebehörde aufgefordert, schnellstmöglich ohne Vorbedingungen zu direkten Friedensverhandlungen zurückzukehren.

»Wir haben nochmals ausdrücklich betont, dass die Zweistaatenlösung die einzige realistische Basis für einen anhaltenden Frieden ist«, so Schuster. Darüberhinaus hat der WJC die anhaltende Welle der Terrorattacken auf israelische Zivilisten verurteilt und die palästinensische Führung aufgefordert, die aufhetzende Rhetorik gebenüber Israel zu unterlassen.

Am Mittwoch wurde die WJC-Delegation mit Präsident Ronald S. Lauder von Papst Franziskus im Vatikan empfangen. Anlass war der 50. Jahrestag der Konzilserklärung »Nostra Aetate«. ja

Moskau

Lawrow wirft USA Politik gegen Moskau »wie unter Hitler« vor 

Russlands Außenminister verstört einmal mehr mit historischem Vergleich

 03.10.2022

New York

Ted Deutch tritt die Nachfolge von David Harris beim AJC an

Harris war am Freitag nach mehr als 32 Jahren an der Spitze des AJC zurückgetreten

 03.10.2022

Geschichte

Polen: Diplomatische Note zu Reparationsforderungen unterzeichnet

Kurz vor einem Besuch von Bundesaußenministerin Baerbock in Warschau hat ihr polnischer Kollege Rau eine diplomatische Note über die Reparationsforderungen seines Landes an Deutschland unterzeichnet

 03.10.2022 Aktualisiert

Holocaust

Israel kündigt Sanktionen gegen Jugendfahrten nach Polen an

Die Jugendfahrten sorgen seit längerem für Streit zwischen Israel und Polen

 03.10.2022

Warschau

Keine Routine

Außenministerin Baerbock reist heute zu einem Besuch nach Polen. Bei dem Gespräch mit ihrem Amtskollegen Rau dürften erneut die Forderungen nach Reparationen für die im Zweiten Weltkrieg von Deutschland angerichteten Schäden eine Rolle spielen

 03.10.2022

Katholische Kirche

Felix Klein kritisiert NS-Vergleich von Kardinal Koch 

Antisemitismusbeauftragter: »Dass der Vergleich mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte herhalten muss, um zu einem innerkirchlichen Konflikt Stellung zu beziehen, ist irritierend«

 01.10.2022

Sachsen

Lok Leipzig trennt sich von Stadionsprecher - »Inakzeptable Grafik« 

Die Grafik hat Mirko Linke inzwischen gelöscht. Über Details oder den Inhalt der Grafik machte der Verein keine Angaben

von Frank Kastner  30.09.2022

Ilana Katz

»Die documenta hätte so großartig werden können«

Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Kassel über Unverständnis, Unterstützung und viele Debatten

von Ralf Balke  30.09.2022

Debatte

Zicke zacke oder Nazi-Gruß

Die Sängerin Melanie Müller wehrt sich gegen Vorwürfe. Zu Recht?

von André Jahnke  30.09.2022