Zentralrat

Josef Schuster: Israelischer Militärschlag könnte Stimmung verändern

Josef Schuster ist Präsident des Zentralrats der Juden Foto: picture alliance/dpa

Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, befürchtet, dass der erwartete israelische Militärschlag im Gaza-Streifen die politische Stimmung hierzulande zulasten von Jüdinnen und Juden verändert. »Bilder sprechen eine laute Sprache«, sagte Schuster am Montag im ZDF-»Morgenmagazin« angesichts der Fotos und Filmaufnahmen, die über den Einsatz verbreiten werden. Dabei dürfe aber nicht vergessen werden, dass Israel gegen die Terrororganisation Hamas vorgehe.

»Israel versucht, so empfinde ich es, tatsächlich zivile Opfer in Gaza so weit wie möglich zu vermeiden«, sagte Schuster. Die Hamas indes nehme ganz bewusst die palästinensische Bevölkerung und die israelischen Geiseln als menschlichen Schutzschild.

Der weltweite Gewaltaufruf der Hamas gegen Jüdinnen und Juden vom vergangenen Freitag habe zu einer »abstrakten Gefährdungslage« geführt. Konkrete Anhaltspunkte für eine Bedrohung habe es nicht gegeben. Insbesondere seien Eltern von Schulkindern verunsichert worden. Die Klassen an jüdischen Schulen seien deutlich ausgedünnt gewesen. epd

Krieg gegen Ukraine

Selenskyj-Flieger beinahe von Drohne getroffen

Der ukrainische Präsident war auf dem Weg zur Beerdigung des norwegischen Königs, als sich der Zwischenfall ereignete

 10.09.2026

Jemen

Huthis sollen Mokka eingenommen haben

Die Kontrolle über die strategisch wichtige Hafenstadt erlaubt es der Terror-Miliz, die Schiffahrt im Roten Meer noch stärker zu behindern

 10.09.2026

Jemen

Huthi rücken auf Hafenstadt Mokka vor

Neben der Straße von Hormus gilt die Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten weltweit. Im Jemen wird um die Kontrolle einer wichtigen Anrainerstadt gekämpft.

 10.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  10.09.2026

Krieg

Iran bereit für »Blitzoffensive«

Die iranische Militärführung betont ihre Bereitschaft zu schnellen Einsätzen im ganzen Land. Was Kommandeur Hassansadeh über Motivation und Strategie sagt

 10.09.2026

Meinung

Gesundheitswesen: Was Deutschland von Israel lernen könnte

Israels Erfolg bei der Digitalisierung des Gesundheitssektors ist kein Hightech-Geheimnis, sondern das Ergebnis klarer politischer Führung

von Jacques Abramowicz  10.09.2026

Dallas

Trump: Krieg mit Iran soll kurz nach der Wahl enden

»Glaubt hier irgendjemand, dass Iran eine Atomwaffe haben sollte? Irgendjemand?«, fragte der US-Präsident die Teilnehmer des Parteitages der Republikaner

 10.09.2026

Berlin

Wahlkampfdebatte im Gemeindehaus

Die Jüdische Gemeinde lud anlässlich der bevorstehenden Wahl die Spitzenkandidaten von CDU, Linken, Grünen und SPD zum Podiumsgespräch. Am Ende wurde mal wieder über Antisemitismusdefinitionen gestritten

von Debora Eller  10.09.2026

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 09.09.2026 Aktualisiert