Sicherheit

Israel bittet um US-Erlaubnis für Arrow-3-Verkauf an Deutschland 

Eine »Arrow«-Flugabwehrrakete startet in Israel. Foto: picture alliance / dpa

Nach der Billigung des Kaufs des israelischen Raketenabwehrsystems Arrow 3 durch zwei Bundestags-Ausschüsse bemüht sich Israel nun um die abschließende Erlaubnis durch die USA. Verteidigungsminister Joav Galant habe dazu mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) telefoniert, teilte sein Ministerium am Sonntag mit.

Haushalts- und Verteidigungsausschuss des Bundestags hatten am Mittwoch für den Kauf gestimmt. Die Kosten werden auf knapp vier Milliarden Euro geschätzt.

Das Geld soll aus dem 100-Milliarden-Sondervermögen finanziert werden, das als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verabschiedet wurde. Arrow 3 wurde gemeinsam von Israelund den USA entwickelt. Es soll bis Ende 2025 einsatzfähig sein.

Auf deutsche Initiative soll es Teil eines europäischen Luftverteidigungssystems werden. Als höchste Stufe von Israels mehrstufiger Raketenabwehr kann es angreifende Waffensysteme in bis zu über 100 Kilometer Höhe zerstören. dpa

Transportbetonwerk der Firma Heidelberg Materials in München (Symbolbild)

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