Terror gegen Israel

Hamas führt auch einen Krieg gegen Frauen

Die Hamas nahm zahlreiche Frauen und Mädchen gefangen, andere vergewaltigte und tötete die Terrorgruppe Foto: IMAGO/Smith

Nach Ansicht der jüdischen Historikerin Julie Grimmeisen ist der Hamas-Angriff auf Israel vom 7. Oktober auch als gezielter Angriff auf Frauen und ihre westliche Lebensweise zu sehen.

Die Hamas habe es nicht dabei belassen, sexualisierte Gewalt in Form von Vergewaltigungen und Morden zu verüben, sagte Grimmeisen am Mittwochabend bei einem Vortrag in Regensburg. Die radikalislamische Terrorgruppe habe die getöteten weiblichen Opfer »wie Trophäen und ergatterte Beute« auf ihren Social-Media-Kanälen präsentiert.

»Das war eine gezielte Entmenschlichung der Frauen, die bis dahin unbekannt war«, sagte die akademische Leiterin im Generalkonsulat des Staates Israel in München. Die Bilder seien aus ideologischen Gründen von der Hamas verbreitet worden. Ziel dabei ist es ihr zufolge, sexualisierte Gewalt gegen Frauen zu inszenieren. Die Hamas sei dabei brutaler vorgegangen als die Terrorgruppe »Islamischer Staat« (IS).

Damit habe die Hamas nicht nur Israel, sondern auch die gesamte westliche Welt und die Gleichberechtigung der Frauen attackiert. »Das war eine Message von Männern für Männer gegen Frauen«, sagte Grimmeisen.

Die Historikerin äußerte sich enttäuscht darüber, dass diese Perspektive von kritischen Beobachtern des Nahostkonflikts und feministischen Organisationen bisher nicht aufgegriffen wurde. »Eine Reaktion ist ausgeblieben«, sagte die Historikerin. Sie hätte erwartet, dass Stellung bezogen wird, wenn Israel und die westliche Lebensweise angegriffen werden. epd

Beirut

Israel: Haben hochrangigen Hisbollah-Kommandeur getötet

Im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Terrororganisation ist keine Deeskalation in Sicht. In der Nacht trifft ein heftiger israelischer Angriff erneut Ziele in Beirut

 01.04.2026

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gutachten missverstanden: Bundestagsdienst bewertet Iran-Angriffe nicht abschließend

Laut Medienberichten hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages den Iran-Krieg als völkerrechtswidrig eingeordnet. Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« widerspricht in einer Analyse dieser Darstellung nun

 01.04.2026

Frankfurt am Main

Jüdische Filmtage: Kino kündigt Kooperation, Organisatoren üben scharfe Kritik

Die Jüdische Gemeinde sieht »faktisch eine Kapitulation vor antisemitischem Druck«, während die Astor Film Lounge ihre Entscheidung verteidigt

von Imanuel Marcus  01.04.2026

Dresden/Leipzig

Hitlergruß: Urteil gegen Melanie Müller ist rechtskräftig

Das Urteil gegen die Schlagersängerin wegen des Zeigens des Nazigrußes ist rechtskräftig. Warum sie die Revision zurückzieht und was das für sie bedeutet

 01.04.2026

Pessach

Preis der Freiheit

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung entstehen nicht von allein. Sie müssen erstritten, manchmal sogar erkämpft werden

von Josef Schuster  01.04.2026

Berlin

»Arrogante Belehrungen«: Israelische Botschaft kritisiert Castellucci scharf

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung übt Kritik an der Jerusalemer Regierung für die Ausweitung der Todesstrafe. Die israelische Botschaft spricht von Doppelmoral

 01.04.2026 Aktualisiert

Buenos Aires

Argentinien stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein

Präsident Javier Milei begründete den Schritt unter anderem mit dem Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA im Jahr 1994, bei dem 85 Menschen ermordet wurden

 01.04.2026

Ottawa

PFLP-Ableger: Kanada löst Samidoun auf

Der Schritt erfolgt wegen »Nichteinhaltung« gesetzlicher Vorgaben. In Kanada war die Gruppe zuvor als Terrororganisation eingestuft worden

 01.04.2026

Washington D.C.

Trump stellt baldiges Kriegsende in Aussicht

»Ob wir ein Abkommen haben oder nicht, ist jetzt irrelevant«, sagt der amerikanische Präsident

 01.04.2026