Meinung

Germany’s next Top-Platz

Ein Licht im Dunkeln: Das Mahnmal an die Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz Foto: Rolf Walter / xpress

Mal angenommen, die neue Kollektion eines angesagten Designers wird in einer spektakulären Show auf dem Stelenfeld des Holocaustmahnmals in Berlin vorgestellt. Na, wären Sie empört? Vielleicht sagen Sie, solch eine Veranstaltung gehöre nicht an diesen Ort des Gedenkens. Nun, offenbar gestaltet sich eine Platzsuche in der Hauptstadt generell etwas schwierig. Die Fashion-Week zum Beispiel, die zwei Mal im Jahr auf dem Bebelplatz ihr Zelt aufschlägt, findet partout keinen anderen Ort als den, der mit einem Mahnmal an die Bücherverbrennung von 1933 erinnert. Auch nicht, nachdem es im Januar Kritik hagelte und sowohl der Berliner Senat als auch die Veranstalter versicherten, im Sommer die Mode woanders zu präsentieren. Alles leere Versprechungen, denn das Event wird aller Voraussicht nach im Juli wieder auf dem Bebelplatz stattfinden. Da kann man auch gleich Models durch den Garten des Hauses der Wannsee-Konferenz laufen lassen. Oder wie wäre es mit einem Fotoshooting auf dem Gelände der Topographie des Terrors? Das liegt sogar in der Nähe des Potsdamer Platzes. Wenn das kein Hotspot ist.

Nahost

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Deutschland

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Kino

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Meinung

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Sachsen-Anhalt

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Oslo

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Magdeburg

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Essay

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