Antisemitismus

Geiselnehmer in texanischer Synagoge offenbar geistig gestört

Ein Polizeiauto blockiert den Weg zur Gemeinde Beth Israel in Colleyville Foto: imago images/Xinhua

Der Geiselnehmer in der Synagoge nahe Forth Worth in Texas ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittler offenbar psychisch gestört. Der 44-Jährige habe etwa zehn Tage vor der Geiselnahme die Moschee im nahe gelegenen Irving besucht und dort provoziert, berichteten Mitarbeiter der dortigen Gemeinde gegenüber US-Medien. Er habe dort ein unberechenbares Verhalten an den Tag gelegt. Am Folgetag habe sich der Mann für sein Verhalten entschuldigt und sei als völlig anderer Mensch aufgetreten. 

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die US-Ermittlungsbehörden rekonstruieren derzeit einen Zeitplan über die Bewegungsabläufe des Angreifers vor der Geiselnahme. Demnach reiste er als britischer Staatsbürger Ende Dezember in die USA. Sein Name stand auf keiner Beobachtungsliste, obwohl er schon 2020 im Visier britischer Sicherheitsdienste stand.

Jüdische US-Gemeinden sind seit dem Anschlag von Texas in erhöhter Alarmbereitschaft. Auch die Organisation Anti-Defamation League warnt vor zunehmenden Angriffen auf US-Juden.

Der Bruder des Attentäters teilte mit, die Familie sei »absolut am Boden zerstört« und entschuldige sich bei den Opfern. Er bestätigte auf Facebook, dass sein Bruder unter psychischen Problemen leide, auf die er aber nicht näher einging. kna

Khan Younis

Israel wirft Hamas Folter in Klinik vor

Die Terrororganisation soll ein Krankenhaus im Süden des Gazastreifens als Folterzentrale nutzen, um ihre Macht über die Bevölkerung auszubauen

 20.08.2026

Berlin

Diskriminierung wegen falscher Hummus-Aussprache?

Im Ortsteil Prenzlauer Berg soll ein arabisches Restaurant einen israelischen Gast wegen der vermeintlich falschen Aussprache des Kichererbsengerichts nicht bedient haben. Das Lokal widerspricht dem Vorwurf

 20.08.2026

USA

Amerikas nächster Präsident?

Rahm Emanuel gilt als Hoffnungsträger der Demokraten und steht für einen Kurs der Mitte – sowohl in innenpolitischen Fragen als auch im Verhältnis zu Israel. Eine Annäherung

von Joshua Schultheis  20.08.2026

München

Knobloch in Zeiten von Judenhass: »Ich habe mich getäuscht«

Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden spricht offen über ihre Enttäuschung: Warum die Reaktion auf das Hamas-Massaker ihr nicht genügt und der Judenhass sie tief erschüttert

 20.08.2026

Florida

Nach antisemitischen Angriffen: »Hebräischer Hammer« gewinnt Vorwahl

Der jüdische Abgeordnete Randy Fine, ein republikanischer Israel-Unterstützer, setzt sich gegen den Antisemiten Dan Bilzerian durch

 20.08.2026

Berlin

Medienbericht: Andreas Franck will nicht Antisemitismusbeauftragter werden

Das Bundesinnenministerium wollte die Absage Francks auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren

 20.08.2026

Mar del Plata

Argentinien entlässt Bundesrichter wegen antisemitischer Äußerungen

Der Justizrat sieht einen schweren Verstoß gegen die für Richter geltenden Anforderungen an Anstand und Unparteilichkeit

 20.08.2026

München

Brandanschlag auf jüdisches Gemeindezentrum: Hinweise auf deutschen Täter verdichten sich

56 Jahre nach dem tödlichen Anschlag in der Reichenbachstraße 27 legen die Ermittler einen neuen Erkenntnisstand vor

 20.08.2026

Berlin

Umfrage: Mehrheit lehnt AfD-geführte Regierung im Osten ab

Die zumindest in Teilen rechtsextremistische Partei kann bei den Landtagswahlen im Osten mit hohen Stimmanteilen rechnen. Die Möglichkeit, dass sie im Anschluss einen Ministerpräsidenten stellen könnte, stößt überwiegend auf Ablehnung

 20.08.2026