Oranienburg

Gedenken an NS-Völkermord an Sinti und Roma

Innenraum der »Station Z« der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen Foto: picture alliance/dpa

Zum 83. Jahrestag des »Auschwitz-Erlasses« zum NS-Völkermord an den Sinti und Roma wird in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen an die Opfer erinnert. Zu der Gedenkveranstaltung am Donnerstag werden auch der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, und Staatssekretär David Kolesnyk (SPD) aus der brandenburgischen Staatskanzlei in Oranienburg erwartet, teilte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten mit.

Bei der Gedenkveranstaltung wollen den Angaben zufolge Schülerinnen und Schüler aus Oranienburg Textpassagen aus Erinnerungsberichten verfolgter Sinti und Roma vortragen. Anschließend sollen Kränze niedergelegt werden.

Deportation nach Auschwitz

Mit dem »Auschwitz-Erlass« von SS-Reichsführer Heinrich Himmler vom 16. Dezember 1942 wurde nach Angaben der Gedenkstättenstiftung die Grundlage für die Deportation von Sinti und Roma aus ganz Europa in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau geschaffen. Mehrere hunderttausend Sinti und Roma wurden im Holocaust in Zwangslagern und durch Einsatzgruppen von den Nationalsozialisten ermordet. Im KZ Sachsenhausen waren zwischen 1936 und 1945 mehr als 1.000 Sinti und Roma inhaftiert. epd

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

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