Meinung

Frauenquote? Fast erfüllt!

Mehr Frauen in den Aufsichtsrat, in kirchliche Leitungsämter und Führungsetagen großer Unternehmen! Die Forderung von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und Familienministerin Kristina Schröder (beide CDU) ist nicht neu, aber immer wieder berechtigt. Frauen müssen doppelt so gut, fünfmal intelligenter und tausendfach kompetenter sein als Männer, wenn sie im Kampf um vordere Positionen mithalten wollen. Das glauben viele – selbst die Frauen. Aber es stimmt nur in eingeschränktem Maße. Die jüdische Gemeinschaft macht es vor. 30 Prozent Frauen in Führungsgremien? Bitte sehr: Drei von neun Präsidiumsmitgliedern im Zentralrat sind jetzt weiblich. Bei den Gemeinden sieht es ähnlich aus. Denn hier sind Kompetenzen wie Verbindlichkeit, Stressresistenz, Durchsetzungsvermögen und auch die Fähigkeit, mehrere Tätigkeiten zur gleichen Zeit durchzuführen, gefragt. Die Leistung einer Minderheit, eine Mehrheit von Zuwanderern zu integrieren, hat bewiesen, wozu vor allem Frauen fähig sind. Auch wenn in der jüdischen Community noch nicht alles Gold ist, was glänzt. Zur Nachahmung ist dieser Ansatz allemal empfohlen.

27. Januar

Erinnerung wachhalten

Kanzlerin Merkel und Polens Ministerpräsident Morawiecki beim Gedenkkonzert in der Berliner Staatsoper

 27.01.2020

27. Januar

Gedenken in Auschwitz

Frank-Walter Steinmeier: »Ich verneige mich in Trauer vor den Opfern und den Überlebenden«

 27.01.2020

Berlin

Auschwitz-Überlebende treffen Steinmeier

Peter Gardosch: »Ich besuche heute das Grab meiner Familie«

von Katharina Schmidt-Hirschfelder  27.01.2020

Berlin

»Über die großen Hoffnungen der Menschheit nachdenken«

Die Schoa-Überlebende Esther Bejarano spricht sich in einem offenen Brief für 8. Mai als Feiertag aus

 26.01.2020

27. Januar

»Der Konsens bröckelt«

Zentralratspräsident Josef Schuster: Das Gedenken an die Schoa muss Teil der deutschen Staatsräson bleiben

 26.01.2020

27. Januar

Zum Gedenken

Die Erinnerung ist für die Nachfahren der Opfer anders als für die Nachfahren der Täter

von Natan Sznaider  26.01.2020

Berlin

Jüdisches Leben stärken

Felix Klein: Trotz Antisemitismus gibt es unter Juden eine »große Bereitschaft zu bleiben«

 25.01.2020

Umfrage

Mehr als jeder Dritte für Schlussstrich unter NS-Zeit

Im Jahr 2018 lag der Anteil noch bei 26 Prozent, mittlerweile liegt er bei 37 Prozent

 24.01.2020

Passau

Kein Schlussstrich

Josef Schuster erinnert bei Gedenken von Bayern, Österreich und Tschechien an Opfer der NS-Zeit

 24.01.2020